"Ich erkenne jeden Beatles-Song am ersten Akkord"
Mai 2026. Das Album „Are You Alright?“ der Singer-Songwriterin Hanna Fearns erscheint. Ihr drittes. Ein Oeuvre, über Jahrzehnte angelegt, zwischen Folk, Americana, Indie-Pop und Country. Stimme und Songwriting aus einem Guss, voller Atmosphäre und Stories. Fearns ist Musikerin „by heart“. Sie blieb dran. Unabhängig und charmant, stets mit stilistischer Offenheit.
Eine Grundlage für „Are You Alright?“. Die Platte verbindet Popmelodien mit Country-Elementen, experimentellen Klangflächen und Geschichten über Empathie und Trost in unsicheren Zeiten. Freunde aus der Kölner Independent-Szene halfen ihr dabei. Zuvor hatte Fearns bereits begonnen, das Studio als Experimentierraum zu begreifen: Auf der EP „If/When“ spielte sie viele Instrumente selbst und verband Americana mit ambienthaften Klanglandschaften – eine Phase des Ausprobierens, die ihren Sound weiter öffnete.
Auch das zweite Soloalbum „Turn On The Light“ (2018) markierte bereits eine solche Erweiterung. Gemeinsam mit Produzent Olaf Opal (u. a. The Notwist, Die Sterne) entfernte sich Fearns stärker vom klassischen Country-Folk und entwickelte einen atmosphärischen Folk-Pop-Sound mit psychedelischen und cineastischen Elementen.
Der Weg zur Solokünstlerin begann Jahre zuvor nach ihrem Umzug vom Bodensee nach Köln. Freunde in der rheinischen Musikszene ließen sie ad hoc ankommen. Mit dem Produzenten Hubl Greiner entstand 2014 ihr erstes Soloalbum „Sentimental Bones“. Die Fachpresse hörte darin „Country-Folk-Pop, handwerklich perfekt inszeniert und dennoch direkt ins Herz treffend“. Zu den wichtigen Weggefährten dieser Zeit gehörte der amerikanische Musiker Ken Stringfellow (The Posies, Big Star, R.E.M.), der nach einem gemeinsamen Konzert so beeindruckt von Fearns’ Songs und Bühnenpräsenz war, dass mehrere gemeinsame Touren folgten.
Davor hatte Fearns viele Jahre mit ihrer Band fearns gearbeitet, die sich aus einer Coverband entwickelte. Unter dem Namen Easy Country spielte die Gruppe zunächst Klassiker von Emmylou Harris, Gram Parsons, Hank Williams oder Patsy Cline. Aus den Interpretationen entstanden bald eigene Stücke. Der Sound der Band bewegte sich zunehmend zwischen Americana, Alternative Country und Indie-Rock – beeinflusst von Künstler*innen wie Calexico, Giant Sand oder der von Fearns geschätzten Lucinda Williams.
1998 erschien mit „Language of the Moment“ eine erste EP, 2002 folgte das Debutalbum „Impatient Heart“. Die Band tourte durch kleine Clubs in Deutschland; Fearns erinnert sich bis heute lebhaft an eine vierwöchige Überlandtour zwischen Bremen und Hamburg mit improvisierten Wohnzimmerkonzerten. 2008 dokumentierte das Livealbum „Fearns Live – Beyond Expectations“ diese Phase.
Der Ursprung all dessen liegt weit früher. In ihrer Familie war Musik selbstverständlich: Die Großmutter mütterlicherseits war international als Sängerin deutscher Kunstlieder unterwegs, während auf der Seite des von der Merseyside stammenden Vaters politisch geprägte Arbeiter- und Folksongs gemeinsam gesungen wurden.
Fearns lernte Klavier und griff mit zwölf zur Gitarre – inspiriert vom Plattenschrank ihrer Eltern. Kaum beherrschte sie erste Akkorde, spielte sie Songs von Bob Dylan, Joan Baez, Joni Mitchell und natürlich den Beatles.
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