Kraftklub
FOTO: © Philipp Gladsome
Band

Kraftklub

Das sagt der/die Künstler:in:

Wenn eine Band es schafft, politische Haltung tanzbar zu machen und ganze Hallen in Ausnahmezustände zu versetzen, dann ist es Kraftklub. Die fünf Chemnitzer sind Sprachrohr, Stachel, Heimatbotschafter und Abrisskommando zugleich. Sie schaffen es, Wut mit Witz, Party mit Politik und Melancholie mit Moshpit zu verbinden wie kaum eine andere Band im deutschsprachigen Raum. Und mit ihrem neuen Album zeigen sie erneut, warum ihre Stimme so wichtig ist.

Nach dem Erfolg von „KARGO" (2022) meldeten sich Kraftklub Ende 2025 mit ihrem fünften Album zurück: „Sterben in Karl-Marx-Stadt“, erschienen am 28. November 2025.

Der Titel ist eine Liebeserklärung an Chemnitz – und gleichzeitig ein kritischer Spiegel jener Stadt, die die Band so geprägt hat. Enthüllt wurde das Album auf typisch kraftklubbige Weise: mit einem rätselhaften Countdown mitten in Chemnitz, der schließlich in ein spontanes Straßenkonzert mündete – inklusive der Premiere der Single „Schief in jedem Chor“.
Kurz darauf folgte „Wenn ich tot bin, fang ich wieder an“, ein ironischer Blick auf das Älterwerden, der sofort zum Fan-Favoriten wurde.
Musikalisch bleibt Kraftklub ihrer Mischung aus Indie-Rock, Rap-Einschlag und Punk-Attitüde treu – wirkt dabei aber reifer, politischer und persönlicher denn je.

Wie alles begann

Kraftklub entstanden um 2010 in Chemnitz – geprägt von Jugendzentrum-Proberäumen, Indie-Riffs, Deutschpunk-Energie und dem Hip-Hop-Hintergrund von Frontmann Felix. Ihr Stil entwickelte sich aus dem Spannungsfeld zwischen ostdeutscher Provinz, Nachwende-Realität und dem Wunsch, gleichzeitig dagegenzuhalten und drüber zu lachen. Mit Songs wie „Ich will nicht nach Berlin“ oder „Songs für Liam“ trafen sie schnell den Nerv einer Generation, die sich im kraftklubtypischen Klartext sofort wiederfand.

Als Felix 2019 sein Soloprojekt KUMMER startete, zeigte er noch deutlicher, wie sehr der sozialpolitische Blick der Band auch im Persönlichen verwurzelt ist – ruhiger, offener, aber genauso ungeschönt.

Warum sie 2026 relevanter sind denn je

Kraftklub sind groß geworden, weil sie aus der Realität des Ostens erzählen – ohne Pathos und ohne Ausreden. Sie benennen rechte Strukturen, Gentrifizierung, Stillstand, Aufbruch – und werfen das alles in Texte, die man gleichzeitig mitsingt und schwer verdaut. Aktionen wie ihr spontanes Protestkonzert gegen Kulturkürzungen in Chemnitz zeigen, dass sie nicht nur kommentieren, sondern Haltung leben.

Und genau deswegen fühlt sich ein Kraftklub-Konzert immer nach Aufbruch an – nach einem Moment, in dem man merkt, dass man mit dem Chaos da draußen nicht allein ist. Kraftklub sind längst mehr als eine Band: Sie sind der Soundtrack eines Lebensgefühls zwischen Trotz, Humor, Melancholie und der Hoffnung, dass morgen vielleicht doch besser wird.

Häufige Fragen zu Kraftklub

1. Wann geht Kraftklub wieder auf Tour?

Die Jungs aus Chemnitz sind regelmäßig auf Tour – vor allem nach neuen Releases. Check am besten unsere Event-Übersicht hier bei Rausgegangen, da findest Du direkt alle Kraftklub-Konzerte, die bald anstehen!

2. Mit welchen Künstler*innen hat Kraftklub bereits zusammengearbeitet?

Kraftklub haben in den vergangenen Jahren mit mehreren Künstler*innen aus dem deutschsprachigen Raum kollaboriert. Auf ihrem aktuellen Album arbeiteten sie unter anderem mit Nina Chuba zusammen, die gemeinsam mit der Band den Song „Fallen in Liebe“ veröffentlichte. Ebenfalls auf dem Album vertreten ist Faber, der im Track „All die schönen Worte“ eine markante Gesangspassage beisteuert.

Schon vor diesem Album machten Kraftklub auch genreübergreifend Kollaborationen: Unter anderem mit Tokio Hotel oder der Chemnitzer Band Blond.

Damit reicht das Spektrum ihrer Features von Pop über Indie bis hin zu benachbarten Szene‑Acts – immer in einer Weise, die perfekt zu ihrem eigenen Sound passt.

3. Wie groß war das bisher größte Kraftklub‑Konzert?

Ihr bisher größtes Konzert spielten Kraftklub am 2. September 2023 in Dresden , auf der Festwiese Rinne im Ostragehege. Dort feierten 44.000 Menschen gemeinsam mit der Band – ein Rekord, der als die größte Headline‑Show ihrer Karriere gilt.

4. Was ist das Besondere an einem Kraftklub-Konzert?

Volle Power! Kraftklub‑Konzerte sind schweißtreibend, laut und haben unfassbar viel Energie. Du wirst springen, schreien, tanzen – und alles um dich herum vergessen. Die Band erzeugt vom ersten Moment an eine Dynamik, die sofort alle mitreißt – nicht zuletzt durch ihre Publikumsnähe und einzigartigen Humor.

5. Welche der Kraftklub-Mitglieder hat bereits Solo-Projekte veröffentlicht?

Sänger Felix Brummer war auch solo unterwegs – unter dem Namen Kummer. Da geht’s inhaltlich oft etwas ernster zu, aber genauso stark und gesellschaftspolitisch. Und auch andere Bandmitglieder haben Side-Projekte am Start. Steffen Israel ist Teil der Band TRÄNEN mit Gwen Dolyn

 

 

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