Mara Blanco
FOTO: © Mara Blanco
Maler:in & Zeichner:in

Mara Blanco

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Das sagt der/die Künstler:in:

Mara Blanco wurde im Sommer 1994 in Langenhagen (Deutschland) geboren.


Sie ist eine aufstrebende spanisch-deutsche bildende Künstlerin, die ihre Arbeit im Bereich der figurativen Malerei entwickelt.
Als Autodidaktin hat sie ihren künstlerischen Weg durch kontinuierliche Praxis, zahlreichen Aktzeichen Unterricht und persönliche Erkundung ohne den traditionellen akademischen Weg beschritten.
Ihre malerische Produktion konzentriert sich auf das Porträt und die Darstellung der menschlichen Figur. Durch Gesichter und Körper versucht Mara Blanco , das Wesen der Menschen jenseits ihres äußeren Erscheinungsbildes einzufangen – Geschichten zu erzählen.

Ihre Figuren – meist Freunde, Familienangehörige oder Bekannte – werden in alltäglichen Haltungen oder Momenten der Introspektion dargestellt und eröffnen einen Dialograum zwischen Betrachter und Gemälde.
Sie laden dazu ein, über Identität, Verletzlichkeit und innere Stärke nachzudenken.
Formal verbindet ihr Werk die figurative Tradition mit einem lockeren, expressiven Pinselstrich.
Die Wahl intensiver, kontrastreicher Farben sowie die markanten Konturen erzeugen eine Spannung zwischen Realismus und plastischer Synthese.
Ihr Werk spiegelt eine gefestigte persönliche Suche und ein ausgeprägtes plastisches Empfinden wider.
Derzeit lebt und arbeitet sie in Deutschland. 
Sie hatte bereits mehrere Ausstellungen in Spanien und Deutschland.


Künstlerstatement 

Meine malerische Praxis konzentriert sich auf das figurative Porträt als Medium, um die emotionale Komplexität des menschlichen Seins zu erforschen. Ich strebe nicht danach, die Realität objektiv darzustellen, sondern den inneren Zustand meiner Sujets zu vermitteln. Mich interessiert es, Menschen nicht nur in ihrem äußeren Erscheinungsbild, sondern in ihrer emotionalen Präsenz, ihrer Verletzlichkeit und ihrer verborgenen Identität zu porträtieren.
Ich glaube, dass das Porträt ein radikaler Akt der Empathie und der Verbindung mit dem Menschlichen sein kann. Mit einem lockeren Pinselstrich, starken Farbkontrasten und einer intuitiven Komposition betone ich das, was nicht immer sichtbar, aber spürbar ist – eine Emotion, eine Spannung, eine Geschichte.
Der Körper und das Gesicht sind für mich Karten, über die ich Themen wie Intimität, den Blick und das Vergehen der Zeit erforsche.
Ich strebe nicht danach, zu idealisieren oder zu verschönern; mich interessiert das Rohe, das Ehrliche – das, was uns wirklich menschlich macht. Mich fasziniert der Moment, in dem das Intime universell wird.
Ich male Gesichter, die, obwohl sie spezifisch sind, von gemeinsamen Emotionen erzählen – Melancholie, Verletzlichkeit, Hoffnung – und den Betrachter dazu einladen, sich im Anderen wiederzuerkennen.
Das Porträt ist für mich nicht nur eine visuelle Darstellung, sondern eine Form tiefer Verbindung.
In jedem Werk versuche ich, die Zeit anzuhalten, einen emotionalen Augenblick einzufangen und diese Emotion direkt, ohne Vermittlung, sprechen zu lassen.
Eine intime, manchmal unbequeme Präsenz, die den Betrachter mit dem Menschlichen in seinem rohesten und verletzlichsten Zustand konfrontiert.
Ich male, um das Unfassbare sichtbar zu machen – das Ungesagte, das Zurückgehaltene, das, was sich hinter der sichtbaren Oberfläche verbirgt.

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