Mariama
Das sagt der/die Künstler:in:
Mariama entzieht sich jeder Kategorie und das mit vollem Bewusstsein. Als Sängerin, Songwriterin und Produzentin erschafft sie Klangwelten, die Soul, Folk, Pop und westafrikanische Musik zu etwas vollkommen Eigenem verweben. Ihre Identität ist ihr Kompass: Aufgewachsen zwischen verschiedenen Kulturen und Kontinenten, hat sie gelernt, dass Grenzen – musikalische wie geografische – vor allem eines sind: Einladungen, sie zu überschreiten.
Mariama: Eine Reise, die mit einem Jahr begann
Geboren 1986 in Sierra Leone, landet Mariama Jalloh schon als Kleinkind in Bergisch Gladbach und wächst dort in einer musikalischen Welt auf, die von Miriam Makeba über Jacques Brel bis zu Cat Stevens reicht. Ein ungewöhnlicher Mix, der ihr früh beibringt: Musik hat keine Herkunft, sie hat nur Wirkung. Mit sechzehn greift sie erstmals selbst zur Gitarre und schreibt eigene Songs, zwei Jahre später steht sie bereits auf der Musicalbühne.
Erste große Schritte macht sie in der Kölner Musikszene, wo sie sich in Projekten rund um Ade Bantu einen Namen macht und mit Größen wie dem Rapper Curse und Max Herre zusammenarbeitet. 2009 erscheint ihre erste Solo-EP und Mariama macht unmissverständlich klar, dass sie die Bühne für sich allein beansprucht.
Vom Rhein zur Seine und zurück
Köln wird ihr zu klein, Paris ruft. Dort wächst ihr erstes richtiges Album heran, eingespielt schließlich in London mit einem Produktionsteam, das auch schon Reggae-Legende Ziggy Marley begleitet hat. „The Easy Way Out" (2012) ist das Ergebnis: ein Album voller Leichtigkeit und Substanz zugleich, das Soul, Reggae und Chanson so natürlich vermischt, als hätten diese Genres nur darauf gewartet, endlich zusammenzufinden. Sechs Jahre lebt und arbeitet Mariama in Paris, bevor sie den Weg zurück nach Köln findet.
Ihr zweites Album „Love, Sweat & Tears" (2018) zeigt eine gewachsene Künstlerin – vertraute Wärme in der Stimme, aber dunklere, elektronischere Farben im Sound. Musik, die sich nicht mehr erklären muss, sondern einfach passiert.
SPRPWR – Mariamas bisher stärkstes Statement
Mit dem Mini-Album „a Woman alone" (2021) und dem anschließenden Album SPRPWR liefert Mariama ihr bislang mutigstes Werk ab. Kein Kompromiss, kein Schubladendenken – stattdessen ein Sound, der so frei ist wie die Frau dahinter. Features mit Chinese Man, Broken Back und Kondi Band zeigen, wie gefragt sie als Kollaborationspartnerin ist. Touren durch über zehn Länder, von Deutschland über Brasilien bis nach Guinea und auf die Kapverdischen Inseln, belegen, dass ihre Musik weltweit ankommt. Weil sie universell fühlt, was sie persönlich erlebt.
Häufige Fragen zu Mariama
1. Was sind Mariamas bekannteste Veröffentlichungen?
Neben ihren Alben „The Easy Way Out" (2012) und „Love, Sweat & Tears" (2018) ist besonders ihr Song Underground ihr bislang meistbeachtetes Werk. Auch das Mini-Album „a Woman alone" (2021) hat sie bei Kritik und Fans gleichermaßen etabliert.
2. Welchen Stil macht Mariama?
Ihr Sound bewegt sich zwischen Soul, Folk, Pop, Reggae und westafrikanischen Einflüssen, immer durchzogen von persönlichen Texten und einer Stimme, die man nicht so schnell vergisst.
3. Wo gibt es Tickets für Mariama-Konzerte?
Alle aktuellen Termine und Ticketinfos findest du direkt hier und vielleicht wartet sogar ein Gästelistenplatz auf dich. Schnell sein lohnt sich!
4. Was macht Mariamas Musik aus?
Mariama klingt nach niemandem außer sich selbst. Ihre Stimme trägt Wärme und Entschlossenheit gleichermaßen, mal zart und intim, mal mit einer Kraft, die den ganzen Raum ausfüllt. Wer ihre Konzerte besucht, erlebt keine gewöhnliche Show: Es ist eher ein Gespräch zwischen Bühne und Publikum, bei dem man das Gefühl hat, etwas sehr Echtes zu bezeugen. Diese Unmittelbarkeit ist es, die ihre Fangemeinde immer weiter wachsen lässt – von Köln bis Kapverde.
5. Wie ist Mariama live?
Wenn Mariama live spielt, bringt sie die ganze Bandbreite ihrer Welt mit auf die Bühne. Kein Set gleicht dem anderen, kein Moment wirkt inszeniert. Wer schon einmal dabei war, weiß: Diese Konzerte bleiben. Also, Termin im Kalender blocken, Ticket sichern und selbst erleben, was passiert, wenn jemand auf der Bühne steht, der wirklich etwas zu sagen hat.