Er hat das Ende des Kapitalismus besungen, sein iPhone an der Biegung des Flusses begraben und das absolute Glück gesucht. Er hat Worte geworfen und das Geworfene gelesen. Er hat die Gegenwart umkreist, beschworen, geatmet und intoniert. Seit acht Alben sucht und findet PeterLicht Worte und Klänge. Für uns, für unser Taumeln zwischen Wachstum und Erschöpfung, zwischen Systemkritik und Schnäppchenmarkt.
PeterLicht hat bis jetzt nur sehr gute Sachen gemacht. Angefangen mit „Vierzehn Lieder“ 2001, wo der Hit „Sonnendeck“ drauf war. Seither hat er Platten, Bücher, Filme, Theaterstücke, geschrieben, produziert, inszeniert, jedes neue Ding ein Stupser in die Rippen aller weniger output-intensiven Künstler*innen. Die ersten Jahre seines Schaffens wussten wir nicht wie er aussieht. Er gab uns kein Gesicht zu seinen Bildern. Er meinte damit „das bin nicht ich, das seid ihr“.
PeterLicht hat sich über die Jahre seine Marke erarbeitet: elektroakustische Mini-Musik, unterspannter Gesang und Texte wie Post-its für alle Utopien der Welt. Keine Motivationsreden und Fühlt-ihr-es-nicht-auch?-Hymnen, sondern Kleinode, geformt aus unserem Alltag. Das Coole an PeterLicht ist, dass man ihn nicht im Elfenbeinturm wohnend wähnt, sondern da wo wir alle sind, z.B. mit einem Eis in der Hand in einer vollgepissten Bahnhofsunterführung.
PeterLichts Sound ist eine Mischung aus melancholischer Leichtigkeit, poetischem Pop, philosophischem Humor und subtilem Gesellschaftskommentar. Er verbindet einfache, oft mantraartige Melodien mit tiefgründigen Beobachtungen über Kapitalismus, Alltag, Liebe, Systeme und menschliche Existenz.
PeterLichts Texte handeln von gesellschaftlichen Strukturen, Kapitalismuskritik, Selbstoptimierung, Alltagsabsurditäten, moderner Lebensrealität, Digitalisierung sowie poetischen Miniaturen des Alltags.
Ja, er hat mehrere Bücher geschrieben, darunter:
• Wir werden siegen! Buch vom Ende des Kapitalismus (2006)
• Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends (2008)
• Lob der Realität (2014)
• Ja okay, aber (2021)
• Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen (2025)
Er schreibt Kolumnen, Prosa, Theatertexte und Essays.
Sein wohl bekanntester Song ist „Sonnendeck“, der 2001 in Deutschland neun Wochen lang in den Singlecharts war. Weitere prägende Stücke sind „Wettentspannen“, „Das absolute Glück“, „Lied vom Ende des Kapitalismus“ oder „Alles was du siehst gehört dir“.
Vreid
Hypocrisy
Vomitory
Abbath
Blond
JESPER MUNK
Tropikel Ltd.
Christin Nichols
Malaka Hostel
Jazzkombüse
Love Ghost
MAIN CONCEPT
Carolin No
The Pretty Heartbreaker…
LIN
Kreisky
Die Bubis
THE RACCOONZ
CROWCAT TRIO
Dust in the T-Pot
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