Boulder- und Stuntspaß im Stuntwerk

geschrieben von Olga

Bouldern ist schon seit einigen Jahren die Trendsportart im Bereich des Kletterns und der Szene der alternativeren Sportarten im Vergleich zu Fußball & Co - wir als absolute Trendsetter sind zwar etwas spät dran, springen aber noch auf den Zug auf! Zusammen mit dem Urban Sports Club haben wir dem Stuntwerk in Mülheim einen Besuch abgestattet, um unser Können in diesen neuen Gefilden unter Beweis zu stellen.

Das Stuntwerk eignet sich dazu hervorragend, denn die Location bietet ziemlich viel Platz, einige Kletterwände mit unterschiedlichen Schwierigkeitslevel, sodass vom Einsteiger bis zum Profi jeder seinen Spaß haben kann. 

Wer mit dem Begriff noch nicht so viel anfangen kann, so sieht das Ganze generell aus:

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Eine künstliche Kletterwand mit ganz unterschiedlich geformten Vorsprüngen und Überhängen, muss erklommen werden. Tatsächlich sieht das Ganze (besonders bei denen, die häufiger in der Boulderhalle anzutreffen sind) schön einfach aus und mich als Zuschauer beschlich das Gefühl, das könne doch gut machbar sein. Aber, Freunde, es gibt nach Farben sortierte Level! Das heißt, du darfst dich auf deiner Route nur an der gleichen Farbe entlang hangeln bzw. klettern, und das wiederum lässt dich teilweise die abenteuerlichsten Figuren an der Wand vollführen.

Bevor du es nicht mal selber ausprobiert hast, ist dir wahrscheinlich, ebenso wie mir zuvor, nicht klar, wie schlecht ausgebildet die Muskeln in deinen Händen sind und wie viele Muskeln du im Allgemeinen gleichzeitig anspannen musst, um dich an einer geraden Wand zu halten!

Geschweige denn, wenn die Wand zusätzlich einen Vorsprung hat und dein Körper selbst um eine minimale Gradzahl von der Senkrechten abweicht. Und trotzdem ist gerade diese Challenge so reizvoll und wir konnten nicht aufhören, immer wieder die Routen zu klettern und wenigsten immer einen Vorsprung mehr zu erreichen.

Auch wenn ich jetzt gern angeben und sagen würde, dass ich bis Level 4 von 6 oder noch weiter gekommen bin, befürchte ich, dass alle, die mich kennen, den Beitrag dann für unauthentisch halten. Immerhin war so ganz ohne Übung Level 2 ohne grobe Schwierigkeiten drin – und der Triumph reicht mir völlig!

Marcel und Lukas vom Urban Sports Club reichte das allerdings noch lange nicht und so gab es den ein oder anderen Wettkampf, der weniger in der Disziplin „möglichst elegant“ aber dafür stark in „möglichst schnell“ vollführt werden musste. Sportlich sah es allemal aus!

 

Besonders spannend wurde es dann noch an den vielen anderen Geräten, die das Stuntwerk zu bieten hat, denn der Name kommt nicht von ungefähr! Ob eine Halfpipe im Sprint erklimmen, an diversen Vorrichtungen wie Seilen, Bällen und Platten hangeln, Salti mit oder ohne Trampolin vollführen oder wie ein Ninja-Warrior von einer Station zur nächsten springen – wir (ja, ich zähle mich als klatschenden Zuschauer einfach mal mit) haben alles getestet und unser „Rausgegangen approved“-Siegel drauf gesetzt. Und das kommt nur, wenn wir ordentlich gefordert werden, dabei Spaß haben und weiter empfehlen können!

Übrigens kannst du dein Können in begleitenden Kursen vertiefen und verbessern oder auch ganz neue Dinge wie Vertikaltuchakrobatik erlernen. Was das ist? Schau doch mal auf der Homepage, klingt super spannend!

Und Kinder sind hier auch gut aufgehoben: 

 

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