Einfach mal Kind sein: So war das freidrehen Festival am Blackfoot Beach

geschrieben von Sophie

Einen ganzen Tag lang die verschiedensten Sportarten ausprobieren, in der OBI MachBar kreativ werden, tollen Künstler*innen lauschen oder am Abend auf der Tanzfläche die Nacht zum Tag machen. Wovon wir sprechen? Letzte Woche Samstag verwandelte sich der Blackfoot Beach in einen wahren Abenteuerspielplatz für Groß und Klein. Und wir waren vor Ort und haben das Spektakel in vollen Zügen genossen. Denn wieder Kind sein, das kann man nicht alle Tage. An diesem Samstag aber, haben wir uns vollends dieser Verwandlung hingegeben und uns ordentlich ausgetobt.

Unter dem Motto „wild.bunt.laut“ bot der Blackfoot Beach am 17. August 2019 nicht nur feinste Strandatmosphäre, sondern auch eine große Portion neuer Erlebnisse. Wie lange ist es zum Beispiel her, dass du dich mit einem Hula Hoop Reifen beschäftigt hast? Um ehrlich zu sein, hatte ich diese Art von Spielerei in den Tiefen meiner Kindheit vergraben.

So viele neue Moves haben wir in der halben Stunde Workshop direkt am Strand, mit Blick auf den schönen Fühlinger See gelernt. Ja, sogar ganze Choreographien kann man mit diesem Reifen zaubern – das hatte ich schon wieder ganz vergessen. Wir halten also fest: Hula Hoop sollte keine verstaubte Kindheitserinnerung sein. Kramt mal im Keller oder Dachboden eurer Eltern, dort werdet ihr mit Sicherheit noch einen dieser tollen Reifen finden.

In der OBI MachBar konnte man an diesem Tag hübschen Schmuck aus gegossenem Beton herstellen und wunderschöne Blumenkränze basteln – natürlich ein absolutes Muss auf einem Festival. Auch sonst bietet die OBI MachBar am Blackfoot Beach tolle DIY-Workshops an. Ob Kupferdesign, Urban Gardening oder selbstgebaute Lightboxen – für jeden ist hier etwas dabei. Einzige Voraussetzung: der Spaß am Werken! Hier findest du alle Workshops im Überblick. Zu einem Blumenkranz, den wir am Samstag in der OBI MachBar gebastelt haben, darf ein passendes Make-up natürlich auch nicht fehlen. Gleich nebenan bekamst du hübsche Mandalas ins Gesicht gemalt. Wahlweise dezent oder auffällig, mit Glitzer oder in den aller kunterbuntesten Farben.

In diesem Augenblick fühlte man sich wahrhaftig wie damals beim Schulfest. Augen zu und genießen, war hier die Devise, die wir später auch beim Yoga-Kurs für uns entdeckt haben. Als man die Augen wieder öffnete, sprang dir die wunderhübsche Strandkulisse entgegen und hat dich gleich noch ein Stückchen glücklicher gemacht.

Zwischen den einzelnen Stationen, die man an diesem Tag am Blackfoot Beach besuchen konnte, habe ich mich auch des Öfteren dabei erwischt, einfach auf das wunderbare Wasser zu schauen, den Wind zu genießen und meine Zehen tief in den Sand des Blackfoot Beach zu graben. Die Kulisse ist und bleibt wunderbar. Mit den wehenden weißen Vorhängen, der Feuerschale und dem DJ, der an diesem Tag und Abend für entspannte Beats gesorgt hat, fühlt man sich glatt wie auf Ibiza. Kleiner Unterschied: Die diversen Sportarten musst du nicht erst groß suchen. Sie befinden sich direkt vor deiner Nase und sind kostenlos zu entdecken!

Oksana ist im Gegensatz zu mir ein kleiner Adrenalin-Junkie! „Das will ich machen“, ruft sie plötzlich und zeigt mit dem Finger auf einen fünfzehn Meter hohen Turm, von dem just in diesem Moment ein Mädchen herunterspringt. Wovon Oksana sprach: Quickjumping. Quasi eine Art Bungee-Jump, bei dem man zwar das Gefühl eines freien Falls hat, jedoch sicher zum Boden herabgelassen wird. Das breite Grinsen verließ ihr Gesicht weder bei der Einführung zum Quick-Jump, noch beim Hochklettern auf den Turm. Hoch oben angekommen hat man aber dann doch gemerkt, dass sie schlucken musste. Mit einem kleinen Schrei ging’s runter in die Tiefe und da war es wieder: Das breite Grinsen, das durch den Adrenalinstoß wieder hervorgebracht wurde. Als sie mit beiden Beinen wieder auf dem Boden stand, wartete ich eigentlich nur darauf, dass sie sagte: „Nochmal!“. Aber das blieb vorerst aus, denn es gab noch so viel mehr zu entdecken.

Weiter ging’s nämlich mit Bogenschießen. Eine super coole Erfahrung, bei der ich mich doch schon ein klein wenig wie die Filmfigur Katniss Everdeen aus Tribute von Panem fühlte. Manch einer sympathisierte an dieser Stelle auch sicher mit Robin Hood oder anderen grandiosen Kindheitshelden. Nun aber selbst einen Pfeil und Bogen in der Hand zu haben, ist gar nicht mal so einfach. Anlegen, spannen, zielen und loslassen. Soweit die Reihenfolge, an der Durchführung hat es anfangs aber dann doch noch etwas gehapert. Glücklicherweise stand uns geschultes Personal vom Blackfoot Beach zur Seite, das Tipps und Tricks an uns weitergegeben hat. So traf dann der fünfte Pfeil auch endlich mal ins, na ja nicht Gelbe, aber zumindest Schwarze.

Neben all diesen tollen Dingen gab es außerdem noch eine abgefahrene Wasserrutsche, einen Wasser-Ninja-Parkour, Stand-up Paddeln, Beachvolleyball, Klettern im Hochseilgarten, Skateboarding und noch einiges mehr. Ihr seht, ein Abenteuerspielplatz, der hält, was er verspricht. Hier zieht man gerne am T-Shirt seiner Begleitung und sagt „Ich will aber noch nicht gehen.“ Das Tolle dabei: Mussten wir auch nicht. 

Denn am Abend ging es entspannt weiter mit Musik von The Capital, The Hurricanes und Bruckner, während die Sonne über dem Fühlinger See unterging. Und für alle die, die danach immer noch Energie übrig hatten, wartete eine große Party am weißen Sandstrand mit tollem Panorama. „bunt.wild.laut.“ eben so, wie das Leben sein sollte.

Weitere Aktionen am Blackfoot Beach sind unter anderem SUP Yoga, ein Salsa/Bachata Abend oder atemberaubendes Mondscheinpaddeln. Außerdem findet am kommenden Sonntag, den 25. August noch einmal das Open Air OBI Sommerkino statt, das an diesem Nachmittag die Surffilm Night präsentiert. Alle Termine findest du hier. Der Blackfoot Beach freut sich auf deinen Besuch!

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