Abenteueroase am Strand - der Blackfoot Beach am Fühlinger See

Am 1. Mai-Feiertag haben Oksana und ich uns aufgemacht, um zur Saison-Eröffnung des Blackfoot Beach am Fühlinger See zu fahren.

Der Blackfoot Beach ist im Sommer eine wirklich tolle Anlaufstelle, um einfach mal entspannt dem Stadttrubel zu entfliehen und gleichzeitig die verschiedensten Aktivitäten auszuprobieren. Das Angebot ist super vielfältig - für jeden Geschmack ist was dabei - aber dazu später mehr. Wir waren auf jeden Fall sehr gespannt, was uns an diesem Tag erwarten würde.

Die ganze Stadt versteckte sich noch unter einer schläfrigen Nebelschicht – wir waren aber total motiviert und ließen uns von den paar Wölkchen nicht abschrecken, denn wir hatten uns in den Kopf gesetzt: Wir verbringen heute einen Tag am Strand! Und dieser Wunsch wurde uns an dem Tag mehr als erfüllt. Als wir gegen Mittag am Fühlinger See ankamen, war schon eine ganze Menge los – kaum eine Liege war noch frei. Die ersten trauten sich schon mutig mit den Booten ins Wasser oder planschten sogar selbst mit nackten Beinen im kühlen Nass, aber weil uns das dann doch noch ein bisschen zu frisch war, haben wir uns erstmal das vielfältige Programm genauer angeschaut.

Nachdem wir die frische Luft eingeatmet haben, uns einen Überblick über das große Strandgelände mit Liegen, Sand, Wasser, dem Hochseilgarten und der Obi MachBar verschafft hatten, ging es ans Erkunden des Programms. Den ganzen Tag konntest du mit dem Kanu über den See schippern, dich im Bogenschießen oder Stand Up Paddling versuchen, in einer durchsichtigen, aufblasbaren Kugel, dem Zorb, auf dem See laufen. In der Obi MachBar dein handwerkliches Geschick beim Bauen von YoYos, Windlichtern oder Kokedamas beweisen, im Mitmachzirkus deinen inneren Clown kennenlernen und im Tipidorf gab’s waschechte Survivaltipps – wie macht man ein Feuer ganz ohne Feuerzeug oder Streichhölzer? Du hast dort selbst Popcorn hergestellt und Armbänder geknüpft.

Dazwischen gab es immer mal wieder Zeiten, in denen du bei einer Yoga-Session entspannen oder dich sportlich beim Beachvolleyball betätigen konntest. Ein besonderes Highlight waren die Drachenbootfahrten – hier finden bis zu 20 Paddler gleichzeitig ihren Platz in dem länglichen Sportboot. Es sah schon beeindruckend aus, als das riesige Boot in gleichmäßig schnellem Tempo über den See fuhr.

Beim Show-Grillen kamen alle Fleischfreunde voll auf ihre Kosten. Auf einem hochmodernen Webergrill wurde das zarteste Fleisch hervorgezaubert, das du dir vorstellen kannst. Apropos Essen – verhungern musstest du an der Eröffnung nämlich wirklich nicht. Der Catering-Service Frappant versorgte die hungrigen Gäste mit handlichen Köstlichkeiten. Zur Auswahl standen bunte Mini-Burger, die du dir dann selbst belegen konntest, sowie allerlei Grillgut und wohlduftendes Knoblauchbrot – und das alles gab es völlig gratis! Wir waren ganz aus dem Häuschen und total begeistert, als wir uns durch alles durchprobieren konnten. Das Essen war von einer hervorragenden Qualität - und das Allerbeste: Du konntest dir deine Brote und Burger nach Lust und Laune mit den verschiedensten Toppings und Saucen selbst belegen.

Top gestärkt sind wir direkt zur Obi Machbar losmarschiert. Schon im letzten Herbst haben wir uns unter die Handwerker gemischt und eine Lampe aus Kupferrohren und ein Blumenhochbeet selbst gestaltet und gebaut. Jetzt waren wir natürlich ganz gespannt darauf, was diesmal angeboten wurde. Passend zum Pflanzentrend in diesem Jahr durften die Besucher selbst Kokedamas machen. Du bastelst quasi einen selbstgemachten Blumentopf aus Leinen und Jute um die Wurzeln der Pflanzen. Diese kannst du jetzt überall aufhängen und musst die Pflanze zum Gießen nur noch in einen tiefen Teller mit Wasser stellen. Sie saugt dann selbstständig soviel Wasser auf, wie sie braucht. Wir finden das einen sehr tollen Dekotrend und waren auch ein bisschen stolz, als wir unser eigenes Pflänzchen in den Händen hielten. Das Schöne ist: Bei der Obi Machbar kann jeder teilnehmen, ob mit zwei linken Händen, Handwerker-Profi oder Hobbyschrauber. Hier wird dir mit Rat und Tat zur Seite gestanden und die riesige Bohrmaschine sieht plötzlich gar nicht mehr so bedrohlich aus. Im Sommer wird es wieder neue Workshop-Termine geben - die findest du hier. Wir können dir nur empfehlen, dich da mal anzumelden und selbst etwas zu erschaffen – das gibt dir ein ganz tolles Gefühl.

Weiter geht’s im Programm: Wir haben uns in die Schlange der zielsicheren Schützen gestellt, um unser Geschick im Bogenschießen auszutesten. Keine Sorge, du zielst natürlich nur auf eine Zielscheibe oder wahlweise auf Luftballons. Hier wird dir auch zunächst genau erklärt, wie du den Bogen spannen musst, damit der Pfeil nicht direkt vor dir im Gras landet. Das ist gar nicht mal so einfach und in unserer kleinen Probierstunde haben wir nicht ein einziges Mal die Zielscheibe getroffen – Spaß gemacht hat es trotzdem, vor allem weil wir so etwas vorher noch nie gemacht haben.

Am späten Nachmittag blinzelte dann auch endlich mal die Sonne hinter der dicken Wolkenschicht hervor – wir hielten unsere Gesichter in die Wärme und fühlten schon das leichte Sommerfeeling, das hier im Sommer ganz klar herrscht. Eine kleine Pommes mit Mayo gab‘s noch zum Abschluss und wir traten mit den Pflanzen und ganz vielen tollen Erfahrungen im Gepäck die Heimreise an.

Wir können dir nur empfehlen im Sommer mal am Blackfoot Beach vorbeizuschauen und eine der zahlreichen Aktivitäten oder Workshops auszuprobieren. Erst kannst du deine Gliedmaßen auf einer Liege am Sandstrand räkeln, um dann später in schwindelerregender Höhe den Hochseilgarten zu erklimmen. Oder du schaust dir mal den Fühlinger See bei einem der Tauchkurse von unten an. Alle Workshops und Aktivitäten findest du hier:

 

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