Das sagt der/die Veranstalter:in:
nach Motiven aus Peer Gynt von Henrik Ibsen
von Emma Scharff, Armin Behrem und Ensemble
Inszenierung
Emma Scharff
Wer ich bin, kann ich dir nicht sagen. Sag du es mir. Peer Gynt, die Ich-Verwirklicherin. Macherin. Der moderne Mensch, der sich zu orientieren versucht.
Während Menschen sich im Internet minütlich in der Großartigkeit und Einzigartigkeit ihrer Lebensrealitäten zu überbieten scheinen, sucht Peer ihren Platz in der Geschichte.
Sie wird geformt von einer Welt, die von Maßlosigkeit getrieben ist.
Die Suche danach, was wir sind, was wir sein wollen – in dieser existentiellen Aufgabe unserer Zeit ist Peer die Größte.
Um jedoch eine Plattform und damit eine Öffentlichkeit für die eigene Pesona zu erlagen, muss sie sich – heutzutage mehr denn je – in einem Wettbewerb der Besonderheiten behaupten.
Und doch: am Ende kommt niemand um eine Abrechnung mit dem eigenen Leben herum. Hat sich das ganze Kämpfen gelohnt? Habe ich um das Richtige gekämpft? Und wer bin ich dabei geworden?
Die Antwort können nur die anderen geben, denn ohne die anderen gibt es uns nicht. Wenn wir selbst längst untergegangen oder zermürbt worden sind zwischen den Mühlsteinen der Selbstoptimierung, entscheiden sie, was wirklich von uns übrig bleibt.
Und wenn sich niemand an uns erinnert, dann hat es uns ja vielleicht nie gegeben.
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