Das sagt der/die Veranstalter:in:
Es ist das Jahr 1536. Die drei Freundinnen Anna, Mariella und Jane treffen sich auf einem Feld in Essex. Hier können sie ungestört reden: über Anna und ihre vielen männlichen Verehrer, über Mariellas ungeliebte Arbeit als Hebamme, über Janes Dasein als brave Tochter, die darauf wartet, dass ihr Vater sie verheiratet. Doch etwas ist heute anders, denn Jane hat ein Gerücht aus dem fernen London geh.rt. Anne Boleyn, die zweite Ehefrau von Heinrich VIII., soll festgenommen und in den Tower of London gebracht worden sein. Die Freundinnen sind sich sicher, dass es sich um eine Fehlinformation oder um ein Missverständnis handeln muss. Doch wenige Tage später wird das Gerücht bestätigt und Anne Boleyn angeklagt, weil sie den K.nig mutmaßlich betrogen hat: mit fünf verschiedenen Männern, darunter ihrem eigenen Bruder. Für Anna und Mariella steht fest, dass die Vorwürfe erfunden sind, aber Jane glaubt den Männern im Dorf, die sagen, dass Anne Boleyn jetzt genau das bekommen wird, was sie verdient hat. Das Verhalten der Männer ändert sich spürbar: Auch sie fangen an, sich zunehmend ungehemmt und furchtlos zu verhalten. Gleichzeitig entwickeln sich Spannungen zwischen den Freundinnen, die alle auf unterschiedliche Art versuchen, sich durch die Regeln zu navigieren, die die Gesellschaft Frauen auferlegt hat, und dadurch in immer größere Konflikte miteinander geraten.
Ava Picketts Stück schildert die Komplexität weiblicher Freundschaft und die Schwierigkeit von Solidarität in einer repressiven Gesellschaft. Welche Auswirkung haben die Handlungen politischer Machthaber auf das alltägliche Leben der Menschen? Wie viel hat sich für Frauen in den fünfhundert Jahren, die seit 1536 vergangen sind, wirklich verändert? Die britische Regisseurin Jaz Woodcock-Stewart, die 2026 mit ihrer Basler Inszenierung »Die Glasmenagerie« zum Theatertreffen eingeladen war, inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung des 2025 entstandenen Textes. Es ist ihre erste Arbeit an der Schaubühne.
Ava Picketts Stück schildert die Komplexität weiblicher Freundschaft und die Schwierigkeit von Solidarität in einer repressiven Gesellschaft. Welche Auswirkung haben die Handlungen politischer Machthaber auf das alltägliche Leben der Menschen? Wie viel hat sich für Frauen in den fünfhundert Jahren, die seit 1536 vergangen sind, wirklich verändert? Die britische Regisseurin Jaz Woodcock-Stewart, die 2026 mit ihrer Basler Inszenierung »Die Glasmenagerie« zum Theatertreffen eingeladen war, inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung des 2025 entstandenen Textes. Es ist ihre erste Arbeit an der Schaubühne.
Location
Vielleicht gefällt dir auch das?
Noch mehr Events dieser Location-Page