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Titelbild der Veranstaltung 18. Umsonst & Draussen Festival
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18. Umsonst & Draussen Festival

Das sagt der/die Veranstalter:in:

 

Der artderkultur e.V. und seine ehrenamtlichen HelferInnen freuen sich auch 2026 wieder darauf, Gäste und Bands zum nach wie vor einzigen Umsonst & Draußen Festival in Sachsen begrüßen zu dürfen. Zur mittlerweile 18. Ausgabe wird die äußerst wettererprobte Crew das geneigte Publikum wie schon die letzten Jahre auf dem vergleichsweise kleinen, aber mittlerweile ins Herz geschlossenen Veranstaltungsareal unterhalb der Garnisonkirche (Stauffenbergallee/Hans-Oster-Straße) willkommen heißen. Zeitiges Erscheinen sichert also nicht nur einen guten Platz auf dem urig-gemütlichen Gelände, sondern auch die Chance auf einen möglichst breiten Eindruck der gewohnt bunten Musik-Mischung, die das Festival bekanntermaßen auszeichnet.

Umsonst & Draußen, das sind nicht nur leere Worthülsen – der Eintritt ist selbstredend kostenfrei und es gibt nach wie vor kein Dach über dem Kopf. Die Gäste erwartet die charakteristisch, kreative DIY-Platzgestaltung, entspannte Menschen am Einlass und hinter den Tresen sowie eine Bühne, die über drei Tage mit einem abwechslungsreichen Line-Up aus regionalen und überregionalen Bands abseits des Mainstreams vollgepackt wird.

 

Tag 1, Einlass 19:00 Uhr:

Der Donnerstag als Eröffnungstag ist immer einem besonderen Act vorbehalten und steht dieses Jahr erstmals im Zeichen der Klassik. 

PHONG, bürgerlicher Name Phong Nguyen, begann autodidaktisch mit dem Klavierspielen und kam nach Dresden, um das Ganze auf einer professionellen Basis zu betreiben und an der hiesigen Hochschule für Musik zu studieren. Phong befindet sich nun kurz vor dem Masterabschluss und sieht sich als Pianist zwischen Klassik und moderner Musik, geprägt vor allem von Beethovens Musik, die voller Kontraste und plötzlicher Stimmungswechsel ist. Gerade noch fröhlich, plötzlich dramatisch, dann wieder sanft und gleich darauf in Ekstase - immer jedoch voller Temperament. Und das wird sich auch in seinem Programm am Festivaldonnerstag widerspiegeln. Zu hören sein werden unter anderem Beethovens "Sonate Pathétique", Chopins "Nocturne Op. 15 Nr. 1", Beethovens "Mondscheinsonate" (1. Satz), Kenji Kawais "IP Man"-Theme" und Fazil Says "Paganini Jazz".

 

Tag 2, Einlass 18:30 Uhr:

Der 2. Festivaltag beginnt, wie es sich für eine zünftige Afterworkparty gehört, bereits am frühen Abend und wird u.a. von den folgenden Bands bestritten:

SCHMUTZ aus Dresden (nicht zu verwechseln mit den Stuttgartern "Schmutzki") machen kompromisslose, handgemachte Musik zwischen Punk, Rap und Indie und zeichnen sich durch eine rotzige Haltung und selbstironische Texte über den Alltag und das Scheitern aus.

CROCUTA ist eine Leipziger Grunge-Pop-Band mit einer Vorliebe für schräge Harmonien und unkonventionelle Rhythmen, die dich voll in der Magengrube treffen, aber auf angenehme Weise. Im Grunde wie "Warpaint, die zuviel Prog-Musik gehört haben".

PAPER PLANES aus Offenbach haben es sich irgendwo zwischen instrumentellem Indie und vertracktem Postrock, verträumten Melodien und 7/8-Takt, Pop-Appeal und Punk-Attitüde bequem gemacht.

 

Tag 3, Einlass 15:00 Uhr:

Der ZENTRALWERKCHOR erkundet Woche für Woche im Zentralwerk Stimme und Körper anhand von mehrstimmigen Liedern, Gesangsimprovisationen und Bewegungsexperimenten und ist damit bestens geeignet, unseren Festivalsamstag zu eröffnen!

VERKANNT aus Dresden versprühen nicht nur sanfte , sondern auch rockige Töne. Ursprünglich entstanden aus einer Ergotherapie, gibt die Musik den Bandmitgliedern  nicht nur den Halt, den sie im Leben brauchen und die Kraft, weiter mutig nach vorne zu schauen, sondern ist auch überaus hörenswert!

SIX GOOD YEARS vereinen Wut und Kitsch schamlos mit allem, was tanzbar bleibt. Ihre synth-lastige Version von Punk hat die Band im letzten Jahr auf ihr Debüt-Album "Is all we have" gepresst, das im Sommer ’25 erschienen ist. Jetzt wird es lebendig auf der Bühne geteilt. Zeit, etwas zu fühlen. Six Good Years is all we have ...

POLL3 landete 2024 quasi aus dem Nichts mit dem ersten veröffentlichen Song "Grüne Krümel" auf YouTube einen Achtungserfolg und verbindet Elemente aus Punk, Grunge und NDW zu einem energiegeladenen Sound. Im selben Jahr erschien über Børwaerk Records auch das Debütalbum „Randale & Liebe“.

FFUNKOFF sind eine dynamische Band, die sich aufgemacht hat, dem Funk neue Facetten abzuringen. Zwischen abgefahrenen Akkordfolgen und jazzigen Bass-Soli taucht dann schon mal plötzlich ein Metal-Part auf, wenig später groovt die Band aber wieder im funkigen 5/4-Takt, als wäre nichts gewesen. Der Sound pendelt zwischen Schweben und Stampfen, zwischen eingängigen und abtrünnigen Melodien und Rhythmen, die jeglicher Konvention trotzen.

Druckvoll, rotzig und experimentierfreudig bedient sich die Dresdner Punkband FIXIT verschiedenster musikalischer Einflüsse und kombiniert straighte Punkbeats mit schrillen Noise-Rock- und Post-Sounds. Textlich zwischen Wut, Trotz und Ironie, schraubt sich der ein oder andere Ohrwurm zielsicher in die Gehörgänge.

Das Quartett CIFY verfügt hörbar über langjährige Erfahrung im Bereich der Heavy und Progressive Music und verdankt seine fesselnde, geradezu hypnotische Wirkung den raffinierten musikalischen Arrangements, präziser Synchronität und einer brachialen Dynamik. Ein kraftvoller Strudel, dem man sich nur schwer entziehen kann!

 

Location

Stauffenbergallee / Ecke Hans-Oster-Straße Dresden
Stauffenbergallee / Ecke Hans-Oster-Straße Dresden Dresden

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