Nach einer Vorlage von Rainer Werner Fassbinder Drehbuch: Peter Märthesheimer und Pea Fröhlich Regie: Thomas Ostermeier Übernahme einer Produktion der Münchner Kammerspiele Die BRD in der Nachkriegszeit. Maria Braun treibt Tauschhandel und lässt sich von einem GI aushalten. Als eines Tages ihr im Krieg verschollener Gatte in der Tür steht, erschlägt sie ihren Liebhaber. Ihr Mann nimmt die Schuld auf sich und geht für sie ins Gefängnis. Derweil spart Maria auf Wohlstand für die Zeit nach der Entlassung. Sie lernt die ökonomischen Grundgesetze der BRD-Gründerjahre, wähnt sich furchtlos als souveräne Herrin einer durchökonomisierten Gefühlswelt. Ein Irrtum, für den sie am Ende einen hohen Preis bezahlt. »Die Ehe der Maria Braun«, der 38. Film im kurzen Leben von Rainer Werner Fassbinder, ist der erste Teil der BRD-Trilogie (neben »Lola« und »Die Sehnsucht der Veronika Voss«) und bildet das Zentrum von Fassbinders Auseinandersetzung mit den Gründungsmythen der Bundesrepublik. Mit: Thomas Bading, Robert Beyer, Moritz Gottwald, Ursina Lardi, Sebastian Schwarz