Gülsün Karamustafa (geb. 1946, lebt und arbeitet in Istanbul) zählt zu den bedeutendsten künstlerischen Positionen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Türkei, wo ihr Werk jüngere Künstlergenerationen seit den 1990er Jahren bis heute maßgeblich beeinflusst hat. Nach der ersten Retrospektive im SALT Istanbul (2013) zeigt der Hamburger Bahnhof—Museum für Gegenwart—Berlin ihr Werk nun erstmals außerhalb der Türkei in einer umfassenden musealen Einzelausstellung: Auf 1000 Quadratmetern versammelt die Ausstellung rund 110 Werke, die von den 1970er Jahren bis heute entstanden sind und unterschiedliche Medien wie Malerei, Installationen, Performance und Video umfassen. Die Ausstellung wird gefördert mit Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Laufzeit: 10. JUN—23. OKT 2016 Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10 – 18 Uhr, Do 10 – 20 Uhr, Sa + So 11 – 18 Uhr