Die Dichterin Audre Lorde (1934-1992) war radikale Feministin und eine herausragende Person der schwarzen und feministisch-lesbischen Bewegung. Zeit ihres Lebens war sie politische Aktivistin, die mit ihren Gruppen aktiv gegen den rassistischen und homophoben Normalzustand in der Gesellschaft arbeitete. Der Film zeigt hauptsächlich private Filmaufnahmen der Regisseurin Dagmar Schulz, die Audre Lorde in den 1980er Jahren für eine Gastprofessur nach Berlin holte und ihr in tiefer Freundschaft verbunden war. So erleben wir Audre Lorde nicht nur als politische Person, sondern auch als Freundin und als Frau, die 14 Jahre gegen ihre Krebserkrankung kämpfte, an der sie 1992 verstarb. Regie: Dagmar Schultz Drehbuch: Dagmar Schultz, Aletta von Vietinghoff Darsteller: unbekannt