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ID Festival: Prelude – "Sliding thru the Opera"
FOTO: © Phil Dera

ID Festival: Prelude – "Sliding thru the Opera"

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Eine Dekonstruktion des Operngenres, hinreißend komisch, voll leiser Melancholie und kritischer Fragen an den Kunstbetrieb: Einer bizarren Band aus zwei Posaunen und einem Klavier kommt die Sängerin abhanden. Verzweifelt versuchen die Musiker, die Vorstellung am Laufen zu halten. In dem Musiktheater „Sliding thru the Opera“, verbergen sich hinter dem unterhaltsamen Dialog von Musik und Text Anspielungen auf kanonische Werke und die wichtigen Fragen des Lebens... „Sliding thru the Opera“ stellt auf leichte und ironische Weise die Kunstform Oper in Frage, verwickelt die Musiker in Gespräche über die Absurdität ihrer Texte, ihre visuelle Extravaganz, theatralische Dramatik, exzessiven Budgets – und verweist auf die von der Musikindustrie fehlende Wertschätzung gegenüber Musiker*innen, die oftmals wie ersetzbare Schachfiguren behandelt werden. Festivaltickets finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548958 Tagestickets für Freitag, 24.04.2020, finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1548922 Zum fünften Mal reflektiert das ID Festival unter der künstlerischen Leitung von Ohad Ben-Ari im radialsystem die vielschichtigen Beziehungen und Fragestellungen zwischen in Deutschland lebenden Israelis und Deutschen. Die Jubiläumsausgabe untersucht die Absurditäten unseres Alltags und schließt damit an künstlerische Auseinandersetzungen an, die auf den Irr-Sinn einer vernetzten, im Umbruch begriffenen und vom Populismus bedrohten Welt reagieren, in der alles in Echtzeit gesendet, rezipiert und kommentiert wird. Weitere Informationen zum ID Festival finden Sie unter https://idfestival.de/de/ Der in Israel geborene Komponist und Pianist Ohad Ben-Ari trat bereits als 12-Jähriger mit dem Israel Philharmonic Orchestra auf. Ben-Ari gewann mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben wie dem ARD Wettbewerb in München und dem Arthur Rubinstein Wettbewerb und erhielt als Solist Einladungen von herausragenden Orchestern in der ganzen Welt. 1996 zog Ben-Ari in die USA, um dort seine Karriere als Musikproduzent im Bereich des Pop und Jazz voranzutreiben. Seit 2010 lebt und arbeitet Ohad Ben-Ari als Komponist und Pianist in Berlin. Häufig konzertiert er mit den Violinisten Guy Braunstein und Noah Bendix-Balgley und mit Mandolinist Avi Avital. Weitere Arbeiten entstanden mit Musiker*innen wie Sol Gabetta, Andreas Ottensamer, Alisa Weilerstein, Emmanuel Pahud, Magdalena Kožená und Yuja Wang. Von 2011 bis 2016 war Ben-Ari künstlerischer Leiter des Rolandseck Festivals. Heute ist er künstlerischer Leiter des ID Festival Berlin, das er 2014 mit der Unterstützung des Deutschen Bundestages ins Leben rief. Im selben Jahr wurde Ben-Ari von Sir Simon Rattle als Solist mit den Berliner Philharmonikern eingeladen. Ben-Aris Originalwerke und Transkriptionen werden weltweit aufgeführt, u.a von den Berliner Philharmonikern und den Hamburger Symphonikern. Seine aktuelle Komposition „Requiem“ wurde 2018 in Hamburg uraufgeführt. Der in Schweden geborene Lars Karlin ist Posaunist und Arrangeur. Er begann sein Studium im Alter von zwölf Jahren in Stockholm und schloss es an der UdK Berlin ab. Karlin wurde bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, u.a. mit dem ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb 2011. Seit 2015 ist Karlin Soloposaunist im Konzerthausorchester Berlin und wurde „Yamaha Artist 2018“. Er ist mit Orchestern weltweit aufgetreten, so z.B. mit der Norwegischen Philharmonie, dem Königlich Schwedischen Opernorchester, den Bamberger Symphonikern, der Staatsoper Hannover, der Komischen Oper Berlin, der Deutschen Oper Berlin, dem RSB Berlin und dem Mahler Chamber Orchestra. 2007 war Lars Karlin Mitbegründer des preisgekrönten „Ensembles Posauneneinheit Hannover“. Der Posaunist Tomer Maschkowski wurde in einer israelischen Familie in Rotterdam geboren. Nach dem Studium in Rotterdam spielte er in der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin und im West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim. Seit 2012 ist er Bassposaunist beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und gastiert regelmäßig bei renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin und dem Boston Symphony Orchestra. Maschkowski ist seit 2018 „Yamaha Artist“ und Mitglied verschiedener Blasensembles wie dem Posaunen-Ensemble „Trombone Unit Hannover“, mit dem er 2011 den Ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb gewann. Darüber hinaus gastiert er regelmäßig beim Brass Ensemble der Berliner Philharmoniker sowie beim Lucerne Festival Brass Ensemble.

Location

Radialsystem Holzmarktstr. 33 10243 Berlin

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