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Automat
FOTO: © Thomas Aurin

Automat

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Automat ist das gemeinsame Projekt von Gitarrist Jochen Arbeit (u.a. Einstürzende Neubauten, Die Haut), Schlagzeuger Achim Färber (u.a. Phillip Boa & The Voodooclub, Skip McDonald) und dem Bassisten Georg Zeitblom (arbeitete neben seiner Arbeit als Solo-Künstler u.a. mit Fred Frith, John Zorn, Arto Lindsay, J.G. Thirlwell und Pyrolator zusammen). Seit dem Jahr 2014 veröffentlichte das Trio die drei Alben Automat, Plusminus sowie Ostwest und kollaborierte mit einer Reihe von anderen Figuren aus dem Bereich der experimentellen Musik, darunter Genesis P. Orridge, Schneider TM und Max Loderbauer. Für ihr 2019 auf Compost Records erscheinendes Album Modul arbeiteten sie erneut mit Loderbauer zusammen und luden zudem Paul St. Hilaire alias Tikiman, Lydia Lunch und Mika Bajinski als Gäste ans Mikrofon. Die Gruppe Automat funktioniert wie eine gut geölte Maschine: Sie surrt, sie schnurrt, sie geht unbeirrt ihres Weges. Auf seinem vierten Album allerdings schaltet das Trio einen Gang herunter, differenziert seinen musikalischen Ansatz weiter aus und geht fruchtbare Kollaborationen mit anderen Figuren aus der Musikwelt ein. Neben Max Loderbauer, dem Bandnachbarn aus den Candy-Bomber-Studios in Berlin-Tempelhof, mit dem Jochen Arbeit, Achim Färber und Georg Zeitblom bereits im Jahr 2015 für eine gemeinsame EP zusammenarbeiteten, sind das am Mikrofon die Dub-Legende Paul St. Hilaire alias Tikiman, die Königin der Gossenpoesie Lydia Lunch und die Newcomerin Mika Bajinski. Sie alle tragen ihren Teil nach dem Leitprinzip bei, welches Modul seinen Namen verleiht: Die acht Stücke entstanden gemeinschaftlich nach einem Baukastensystem, das den Kompositionsprozess dynamisch in Bewegung setzte und gleichmäßig auf alle Beteiligten verteilte. Das Resultat ist ein musikalisches Perpetuum Mobile - ein Album mit dem gemäßigten Ruhepuls einer Dub-Produktion, das unablässig in Bewegung bleiben. Modul bildet als Album einen ständigen Veränderungsprozess ab, der erstmals im Jahr 2018 im Rahmen eines Auftragswerks für das Berliner Festival Pop-Kultur live erfahrbar gemacht wurde. Auf Einladung des kuratorischen Teams erarbeiteten Zeitblom, Färber und Arbeit gemeinsam mit ihren musikalischen Gästen St. Hilaire, Lunch und Gemma Ray ein Live-Set, das konsequent aus dem Studio auf Grundlage einzelner Passagen entstand, die nach dem Prinzip eines Resonanzmoduls miteinander (re-)kombiniert wurden: es geht zwischen den einzelnen Mitgliedern hin und her, die Strukturen morphen und der Sound nimmt immer andere Formen an.

Location

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Linienstraße 227 10178 Berlin
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
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