Langsam, fast unmerklich setzen sich aus Flächen, Reflexionen, Schatten und Lichtkegeln Szenerien zusammen: ein Schiffsdeck, eine Hafensituation, Schienen und ein Zug, das Innere und Äußere eines Leuchtturms – ein kühl, scharf-kontrastiertes, auf das Genaueste beobachtete Niemandsland. Aus einer atemberaubenden, 15-minütigen Anfangssequenz schälen sich Schauplatz, Geschehen und Figuren dieser Tarr’schen Simenon-Adaption heraus: Ein „Krimi“ um den Weichensteller Maloin, der aus einem Leuchtturm heraus einen Mord beobachtet. Ein dabei ins Wasser gefallener Geldkoffer eröffnet für einen Moment einen Ausweg aus seiner kargen Existenz. Mehr Information zum Programm: https://www.arsenal-berlin.de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7214/3006.html