Köln (post-)kolonial – Kolonialkritischer Stadtrundgang durch das Nippeser „Afrika-Viertel“

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Das sagt der/die Veranstalter:in:

Das Ende des deutschen Kolonialreichs liegt mehr als 100 Jahre zurück. Doch koloniale Strukturen und Denkmuster prägen auch heute noch unser Zusammenleben und es gibt in zahlreichen Städten Straßennamen, die in Zusammenhang mit der deutschen Kolonialvergangenheit stehen.
Im kollektiven Geschichtsbewusstsein kommt dieses Kapitel der deutschen Geschichte aber nur schleichend an.

Kaum einer weiß, weshalb Köln Anfang des 20. Jahrhunderts als „Koloniale Metropole“ des Westens galt. Wie der kamerunische Rechtsgelehrte Rudolph Manga Bell in seiner Heimat gegen die deutsche Kolonialherrschaft klagte. Oder wie sich Schwarze Menschen in der Weimarer Republik politisch organisierten, um gegen Kolonialismus und Rassismus kämpften zu kämpfen.

Durch den kolonialkritischen Stadtrundgang wird das Kölner „Afrika-Viertel“ zum öffentlichen Lern- und Erinnerungsort, an dem die koloniale Vergangenheit Kölns und Deutschlands thematisiert und deren Kontinuitäten hinterfragt werden.

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