Workshop: Zur Bedeutung der Rassismus-Analysen von Frantz Fanon in Zeiten der Black Lives Matter-Bewegung

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Workshop Atelier

Zur Bedeutung der Rassismus-Analysen von Frantz Fanon
in Zeiten der Black Lives Matter-Bewegung

Mit Mehdi Lallaoui (Frankreich/Algerien), Fatima Sissani (Algerien/Frankreich) 

Welche Bedeutung die Analysen von Frantz Fanon für heutige Debatten über Kolonialismus und Rassismus haben, zeigen zahlreiche aktuelle Publikationen zum Thema. Das Buch „Refraiming Postcolonial Studies“ von 2020 ist nur eines von vielen Beispielen dafür. Es enthält ein Kapitel mit dem Titel „Frantz Fanon in Zeiten von Black Lives Matter“. Darin wird Fanon als „einer der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet, der „die historischen Grundlagen zum Verständnis der Black Lives Matter-Bewegung“ geliefert habe und als einer der ersten „überfällige Fragen nach den weltweiten Lebensbedingungen von Schwarzen stellte und in seinen theoretischen Analysen begründete, warum es keinen Frieden geben könne, so lange die Würde Schwarzer Männer, Frauen und Kinder missachtet werde.“

Mehdi Lallaoui dokumentiert in seinem Film (18.6., 16 Uhr, s. S. ...) den politischen Lebensweg Fanons, und Weggefährt*innen beschreiben dessen Rolle in der algerischen Unabhängigkeitsbewegung und seine Vorstellung von Befreiung. Der Film liefert damit wichtige Grundlagen für die Diskussion über die Bedeutung des Theoretikers Frantz Fanon für aktuelle Widerstandsformen.

Workshop-Sprache: Französisch mit konsekutiver Übersetzung ins Deutsche

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