Haydn | Mozart | Françaix | Bridge
Nicht umsonst gilt Joseph Haydn als der „Vater des Streichquartetts“. Mit seinen rund 80 Beiträgen verhalf er der Gattung zu glänzendem Ruhm. Sein Opus 76, die letzte Streichquartettserie, gehört dabei zu den großen Höhepunkten seines Schaffens und enthält mitunter die schönsten und beliebtesten Stücke wie das Quinten-, das Kaiserquartett oder die namenlose Nr. 1. Mit Mozarts einzigem Oboenquintett KV 370 und dem selten zu hörenden Quartett für Englischhorn und Streichtrio von Jean Françaix werden die Möglichkeiten der Königsgattung um den Klang der Oboe bzw. des Englischhorns erweitert. Während Mozarts Oboenquartett durch seine sonnige Leichtigkeit und Lebensfreude besticht, bereichert der französische Komponist Jean Françaix das Programm um humorvolle Jazzmotive. Mit seinen 1904 entstandenen Noveletten für Streichquartett schuf der britische Komponist Frank Bridge drei farbige Charakterstücke, die auf die von Henry Purcell geprägte englische Tradition verweisen.
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