4. Sinfoniekonzert

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Ligeti | Copland | Mozart

Wiener Klassik trifft auf Klassiker der Moderne. Werke der beiden Wahl-Wiener Wolfgang Amadeus Mozart und Györgyi Ligeti bilden den musikalischen Rahmen des 4. Sinfoniekonzerts. In seinem 1951 entstandenen Concert Românesc griff der aus dem rumänischen Siebenburgen stammende Ligeti wie einst seine großen Vorbilder Zoltan Kodaly und Bela Bartok auf die ursprünglichen Volksmelodien seiner Heimat zurück, um diese dann kunstvoll in seine Musik einzuarbeiten. „Das Concert Românesc spiegelt meine tiefe Liebe zur rumänischen Volksmusik und zur rumänischsprachigen Kultur schlechthin wider“, berichtete er über das Werk. Auch Mozart orientierte sich bei seiner C-Dur-Sinfonie KV 425 an einem Vorbild: dem 24 Jahre älteren und damals angesehensten Komponisten Joseph Haydn. Auf der Durchreise in aller Eile komponiert, ist die „Linzer“, die heute zu den großen Sinfonien Mozarts zählt, vor allem auf Effizienz und Effektwirkung ausgerichtet. Nicht minder mitreißend und wirkungsvoll ist das Klarinettenkonzert des amerikanischen Komponisten Aaron Copland. Nachdem jener in seinem Ballett Appalachian Spring vor allem noch folkloristische Elemente eingebaut hatte, findet man in diesem Konzert ganz viel Jazz. Kein Wunder – denn Copland hatte es für den „King of Swing“, den berühmten Jazz-Klarinettisten Benny Goodman geschrieben. Vom melancholischen Kopfsatz, in dem die lyrischen Qualitäten der Klarinette zum Ausdruck kommen, bis hin zur Verschmelzung von Elementen nord- und südamerikanischer Popularmusik – hier zeigt sich einmal mehr, warum Copland als Schöpfer eines unverwechselbar „amerikanischen“ Klangidioms in die Musikgeschichte einging.

Location

Hochschule für Musik Großer Saal Hofstallstraße 6-8 97070 Würzburg

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