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6. Sinfoniekonzert

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Werke von Johannes Brahms und Anton Bruckner

Es blieb sein letztes großes Orchesterwerk, das Johannes Brahms 1887 vollendete – eine »letzte Dummheit«, wie er mit der ihm eigenen Ironie seinem Verleger Simrock ankündigte. Brahms widmete das Doppelkonzert für Violine und Cello dem Geiger Joseph Joachim, mit dem ihn eine jahrzehntelange Freundschaft verband. Diese war zuletzt allerdings in eine Krise geraten, und um das Eis zwischen ihnen zu brechen, sandte Brahms dem Freund die Partitur. Joachim nahm das Angebot dankend an; so kam es zu einer Wiederannäherung, und das furiose Finale gestaltete sich als regelrechtes Versöhnungsfest der beiden. Mit dem Geschwisterpaar Tanja und Christian Tetzlaff kommt ein einzigartig aufeinander eingespieltes Duo für dieses Doppelkonzert nach Lübeck.

Im selben Jahr wie Brahms begann auch dessen großer Antipode Anton Bruckner mit der Komposition seines letzten Orchesterwerks, doch verlief der Entstehungsprozess weitaus komplizierter und langwieriger. Als Bruckner 1896 starb, waren von seiner Neunten Sinfonie nur drei Sätze vollendet, vom geplanten vierten lagen lediglich Skizzen vor. Aber auch in ihrer dreisätzigen Gestalt wirkt die Neunte vollständig und vermittelt den Eindruck eines ergreifenden Abschieds von der Welt. Bemerkenswert ist Bruckners Widmung der Neunten an den »lieben Gott«.

Location

Musik- und Kongresshalle Lübeck Willy-Brandt-Allee 10 23552 Lübeck

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