Zwei gefangene Körper. Wenn der eine versucht zu fliehen, wird der andere zum Gefängniswärter. Was, wenn der einzige Ausweg durch den anderen hindurchführt?
A Pelo bedeutet auf Spanisch ohne Schutz oder Vorbereitung. Es steht aber auch für Nacktheit, sich unbewaffnet etwas stellen, oft aus einer Laune heraus. Und es steht für ungeschützten Geschlechtsverkehr.
Der spanische Choreograf und Performer Fernando Troya verhandelt in diesem rohen Duett für zwei Tänzer queere Sexualität zwischen Scham und Befreiung. Der Abend ist inspiriert von seinen eigenen Erfahrungen, in einer Zeit, in der er Sex nutze, um Gefühlen von Selbstzweifeln zu entgehen. Das Stück zeigt, wie queeres Verlangen zum Konflikt und der Körper zum Schlachtfeld wird. Ein intensives Tanz-Duett aus Schweiß und Überleben. Kein Schutz, nur nacktes Verlangen.