Geboren 1954 in Kabul, Afghanistan.
Er hatte seit frühester Kindheit Interesse an der traditionellen Musik Afghanistans und den Wunsch, das Spiel auf der Rubab zu erlernen. Er studierte bei dem Meister Ustad Mahamad Omar Sultane die Rubab und trat auch schon davor während seines Offizierstudiums bereits in Kabul auf.
Er spielt Stücke dessen Lyrik in Pashtu und Farsi eingebettet sind. Er zitiert gerne Melodien von Ahmed Zaher und Ahmed Wali ist aber auch sehr bewandert in alten traditionellen afghanischen Stücken.
Geboren in Kabul. Fing mit 13 Jahren an Tabla zu spielen.
Lernt seit vielen Jahren von großen nordindischen Tablameistern wie Guruji Pt. Biplab Mondal und Taalyogi Pt. Suresh Talwalkar.
Parviz Ayan hat die afghanische sowie indische Tablatechnik excellent erlernt und hat dadurch seinen ganz eigenen Stil etnwickelt.
Parviz Ayan sowie Abdul Samad Habibi spielen schon seit über 15 Jahren mit der Gruppe Embryo zusammen.
Embryo ist ein einzigartiges Musikkollektiv aus München, welches Kraut Rock Jazz, freie Improvisation, inner und außereuropäische Rhytmen und Klänge verbindet wie kein Zweites. Embryo existiert seit 1969, übergreift Generationen, Genres und Grenzen. Sie spielten bereits mit Mal Waldron, Okay Temiz, Fela Kuti, Charlie Mariano und vielen anderen.
Marja Burchard, Tochter des Gründers Christian Burchard, übernahm 2015 die Band in welcher sie aufwuchs. Seit dem lebt Embryo mit ihr weiter und sucht stets nach neuen Klängen, Rythmen und Ideen anders denkender.
Seit 1979 bis heute ist die Gruppe Embryo im musikalischen Kontakt mit afghanischen Meistermusikern. Auf ihrer Reise nach Indien durch Afghanistan 1978 hatten sie die Ehre die großen Meister Ustad Mohamad Omar sowie Ustad Malang Nedjrabi und viele andere kennenzulernen und mit ihnen zu spielen und aufzunehmen.
Die Stücke von damals, werden auch heute noch von den Musiker*innen der neuen Embryogeneration gespielt sowie durch neue afghanische Meister und Lieder, wie mit Abdul Samad Habibi und Parviz Ayan, neu gelernt und interpretiert.