FOTO: © Kunsthaus Essen

Abschlusspräsentation Eberhard Vogler & Gabriele Keßler

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Im Rahmen der Abschlussprüfungen des Studiengangs Fotografie und Medien an der Hochschule der bildenden Künste /Zentrum für Weiterbildung präsentieren die beiden Studierenden Eberhard Vogler und Gabriele Keßler ihre Abschlussarbeiten zehn Tage lang im Kunsthaus Essen. Beide Projekte entstanden in der Künstlerklasse Fotografie und Medien unter der Leitung von Christiane Hantzsch.

Eröffnung: 16.01.2026 ab 19 Uhr. Beide Künstler*innen werden anwesend sein. Zudem findet im Rahmen der Vernissage ein Künstlergespräch statt.

 

Eberhard Vogler präsentiert sein Projekt „Eine Liebeserklärung…“, in der er zwei eindrucksvolle Wuppertaler Sehenswürdigkeiten fotokünstlerisch untersucht: die Schwebebahn, das berühmte Wahrzeichen der Stadt, und die Nordbahntrasse, eine ehemalige Eisenbahnstrecke, die zu einem Fuß- und Radweg umgestaltet wurde.

Die Schwebebahn symbolisiert ein modernes Verkehrsmittel und technischen Fortschritt, während die Nordbahntrasse von Transformation und Nachnutzung erzählt. Beide Touristenattraktionen ermöglichen ungewöhnliche Ansichten auf die Stadt und verknüpfen Vergangenheit und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise.

Bei diesem Projekt handelt es sich nicht um eine Dokumentation, und es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist eine persönliche Annäherung, geprägt von dem, was Eberhard Vogler als gebürtiger Wuppertaler in seiner Heimatstadt fasziniert.

„Eine Liebeserklärung…“ lädt die Besucher*innen ein, vertraute Räume aus neuen Blickwinkeln zu betrachten.

 

Gabriele Keßlers Präsentation trägt den Titel: Ferien am Meer

Eine Ausstellung über Spuren. Über Abfall. Über uns.

Ferien am Meer ist keine Einladung zur Erholung. Mit großer visueller Kraft lädt Ferien am Meer dazu ein, den eigenen Blick auf das Meer, auf Konsum und Verantwortung neu zu hinterfragen – und das scheinbar Selbstverständliche nicht länger als selbstverständlich zu betrachten.

Gabriele Keßler möchte mit ihren Fotografien, Objekten und Installationen provozieren, irritieren und unserer Gesellschaft einen Spiegel vorhalten, indem sie die materiellen Spuren der Plastikverschmutzung – im Meer, im Körper, in unserer Wahrnehmung darstellt. Die Ambivalenz zwischen Schönheit und Zerstörung wird beeindruckend gezeigt. 

Das Urlaubsversprechen kippt in Nachdenklichkeit. 

Kunst, die nicht beruhigt. Kunst, die bleibt.

 

Öffnungszeiten: Mo 17 - 20 Uhr, Fr bis So 15 - 18 Uhr I Eintritt frei

Location

Kunsthaus Essen Rübezahlstraße 33 45134 Essen

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