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AKADEMIE-FORUM: HUGH EAKIN & ANJA WEHLER-SCHÖCK

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Still Talking? The United States, Europe, and the Transatlantic Conversation in a Time of TurmoilPodiumsdiskussionIn einer Zeit, in der die transatlantischen Beziehungen unter beispiellosem Druck stehen und die Grenzen dessen, was ausgesprochen werden darf, auf beiden Seiten des Atlantiks neu gezogen werden, ist die Rolle von Journalist:innen und Fachzeitschriften für eine klare und grundlegende öffentliche Debatte entscheidender – und gefährdeter – als je zuvor. Diese Podiumsdiskussion vereint zwei wichtige Stimmen des transatlantischen Journalismus, um Herausforderungen und Chancen des internationalen öffentlichen Diskurses zu erörtern. Hugh Eakin, Editor at Large von Foreign Affairs und ehemaliger leitender Redakteur der New York Review of Books, hat über zwei Jahrzehnte das Verständnis der englischsprachigen Öffentlichkeit für Geopolitik, Kultur und internationale Angelegenheiten entscheidend mitgeprägt. Anja Wehler-Schöck, Mitglied der Chefredaktion des Tagesspiegels und dort Begründerin des Ressorts Internationale Politik, verfügt als Journalistin, Diplomatin und Akteurin internationaler Beziehungen zwischen Washington, Amman und Berlin über langjährige Erfahrung in europäischen und transatlantischen politischen Debatten. Gemeinsam erörtern sie, wie Publikationen wie Foreign Affairs und der Tagesspiegel mit zunehmender politischer Polarisierung und ihren ernüchternden Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit in den USA und Europa umgehen – und was verantwortungsvoller, ambitionierter Journalismus zum grenzüberschreitenden Austausch beitragen kann und muss, der Grundlage demokratischen Miteinanders ist.Hugh Eakin ist Editor at Large bei Foreign Affairs, wo er für Analysen zu Geopolitik, Wirtschaft und internationaler Politik verantwortlich ist und die Berichterstattung des Magazins zu den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten mitgeprägt hat. Zuvor war er als Autor und leitender Redakteur für die New York Review of Books tätig, wo er über Migration und rechtsgerichtete Politik in Norwegen, Schweden und Dänemark sowie über Konflikte im Nahen Osten berichtete. Außerdem ist er Gründer von NYR Daily. Er erwarb einen Bachelor-Abschluss an der Universität Harvard sowie einen Master in Politischer Philosophie und Geistesgeschichte an der Universität Cambridge und war 2002–03 Fulbright-Stipendiat an der Humboldt-Universität in Berlin. Er ist Fellow der American Academy in Berlin und Autor von Picasso‘s War: How Modern Art Came to America (2022). Derzeit arbeitet er an seinem zweiten Buch, Genocide by Other Means: Cultural Destruction and Why It Matters, das die Verbindungen zwischen kultureller und physischer Gewalt in Konflikten des 20. und 21. Jahrhunderts zum Thema hat – vom Kunstschutz im Deutschland der beiden Weltkriege bis zu den gegenwärtigen Zerstörungen in Irak, Syrien und der Ukraine.Anja Wehler-Schöck ist seit 2025 Mitglied der Chefredaktion des Tagesspiegels. Im Jahr 2022 gründete sie das neue Ressort Internationale Politik, das sie seitdem leitet. Zuvor war sie Chefredakteurin des IPG-Journals, einer Debattenplattform für Fragen der internationalen und europäischen Politik. Sie arbeitete außerdem in Washington, wo sie während der ersten Regrieungszeit Donald Trumps als Sozialreferentin an der deutschen Botschaft tätig war, sowie im Nahen Osten, wo sie von 2012 bis 2017 das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung für Jordanien und Irak in Amman leitete. In ihrem wöchentlichen Newsletter Thank God It‘s International Friday beschäftigt sie sich mit den wichtigsten internationalen Themen der Woche.In englischer SpracheMit einem musikalischen Beitrag von Studierenden der Barenboim-Said Akademie

Location

Pierre Boulez Saal
Pierre Boulez Saal Französische Straße 33 D 10117 Berlin

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