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Akademie Forum: Rainer Forst

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Es wird oft behauptet, Toleranz und Solidarität seien essenzielle demokratische Tugenden. Aber Toleranz wird auch dafür kritisiert, dass sie Minderheiten herabstuft, und es gibt Formen der Solidarität, die nationalistisch und fremdenfeindlich sein können. Welche Formen der Toleranz und Solidarität befördern also Demokratie, und was sind ihre Grundlagen? Ist Demokratie überhaupt ein unabhängiges normatives Ideal? Diese Fragen geben Anlass zur Neubewertung der normativen Prämissen, die unser soziales und politisches Leben beeinflussen. Rainer Forst ist Professor für Politische Theorie und Philosophie und Direktor des Forschungszentrums „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität in Frankfurt. Seine Forschungsschwerpunkte sind Fragen der Gerechtigkeit, Demokratie und Toleranz sowie Kritische Theorie und praktische Vernunft; seine Werke erscheinen bei Suhrkamp. 2012 erhielt er den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die höchste Auszeichnung für einen deutschen Wissenschaftler. Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie Corresponding Fellow der British Academy und hatte verschiedene Gastprofessuren und Stipendien in den USA inne, u.a. an der New School for Social Research, am Dartmouth College, an der Rice University, der University of Michigan und der NYU. 2021 war er Stipendiat des Thomas-Mann-Hauses in Los Angeles. Er ist außerdem Forschungsprofessor am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Mit einem musikalischen Beitrag von Kristina Georgieva (Violine).   Eine Anmeldung ist erforderlich; der Eintritt ist frei. In englischer Sprache

Location

Pierre Boulez Saal
Französische Straße 33 D
10117 Berlin

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