Das sagt der/die Veranstalter:in:
„Wann haben wir gemerkt, dass wir in einem neuen Land leben? Und woran? Und wie lernen wir, gegen den Wind zu atmen, der sich unheilvoll zusammenbraut und mit scharfen Böen in die Lungen drückt?“ Mit diesen Fragen im Kopf initiierte der Kultursoziologe Alexander Leistner ein literarisch-soziologisches Experiment: Als „Überlandschreiberinnen“ bereisten - von der VolkswagenStiftung gefördert - Manja Präkels, Tina Pruschmann und Barbara Thériault im Wahljahr 2024 Brandenburg, Sachsen und Thüringen, sprachen mit den Menschen vor Ort und dokumentierten ihre Beobachtungen zu der seit Jahrzehnten merklichen Veränderung des gesellschaftlichen Klimas.
Die im Buch „Extremwetterlagen“ (Verbrecher Verlag, 2025) versammelten literarischen Reportagen liefern „Erklärungsansätze dafür, wie die Neue Rechte so dominant werden konnte“ (taz). Über ihre Erkenntnisse zu diesem gesamtdeutschen Phänomen sprechen Alexander Leistner, Manja Präkels und Barbara Thériault.
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Foto: Alexander Leistner © Sven Reichhold, Manja Präkels © Christoph Voy, Barbara Thériault © Wiko Maurice
Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 - Eine Veranstaltung der Baden-Württemberg-Stiftung, www.literatursommer.de
Mitveranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, jos fritz e.V., in Kooperation mit dem Historischen Seminar der Universität Freiburg
Datum: 16.06.2026, 19:30 Uhr
Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
Eintritt: 11/ 7 Euro
Lesung und Gespräch
Literaturhaus
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