Tief fällt ALICE D. Tiefer und tiefer sinkt sie hinab in den Schoß der dunklen Nacht. Wie durch das Wunderland wandelt sie durch den Technoclub. Hier eröffnet sich ihr inmitten von Rausch und Exzess eine Welt individuell-intimer Freiheit: Ein Schmelztiegel, in welchem sich Realitäts-fliehende und Freiheitssuchende Seite an Seite zu monotonen Rhythmen auf extremen Frequenzen bewegen. Doch was, wenn die Tanzlust zum unstillbaren Durst wird? Wenn wir „inmitten des Festes unsere Einsamkeit schwerer tragen als sonst“?
Basierend auf René Daumals „Das große Besäufnis“ und Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ vermengt Jenny Helene Wübbe assoziativ-biographische Lyrik, klassische Texte und energiegeladene Techno-Bewegungen zu einem dynamischen Monologstück um Einsamkeit, Selbstermächtigung und Sucht.
ALICE D tanzt, zwischen den Polen, auf dem schmalen Grat zwischen Selbsterfindung und Destruktivität – untermalt von elektronischer Tanzmusik trägt sie die Fragen um Solidarität und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft direkt aus der Berliner Clubkultur hinein in Städte und Gemeinden Mecklenburg-Vorpommerns.
Die Gastspielreihe ist gefördert durch den fredak MV aus Mitteln des Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern.
Preisinformation:
Rostock: 15,-/10,- Tickts an der Abendkasse Geifswald: 14,-/11,- VVK: www.theaterwerft.de Schwerin: 15,-/10,- VVK: www.komplex-schwerin.de
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