Alles über … Depressionen

FOTO: © Stiftung Deutsches Hygiene-Museum

Alles über … Depressionen

Noch niemand hat sich das Event gemerkt.

Das sagt der/die Veranstalter:in:

  • Vortrag in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Klinische Psychologie und behaviorale Neurowissenschaften an der TU Dresden

Eine Depression ist mehr als ein Stimmungstief, sie ist eine Erkrankung, die Denken, Fühlen und Handeln tiefgreifend beeinflusst. Sie kann jeden treffen, auch wenn sich die Symptome von Mensch zu Mensch und je nach Alter und Geschlecht unterscheiden und verschieden stark ausgeprägt sind. Selten können sich Menschen ohne Hilfe allein von der Krankheit befreien. Depressionen treten in Familien gehäuft auf, weshalb eine Betrachtung familiärer Beziehungen für die Entwicklung vorbeugender und behandelnder Ansätze besonders wichtig ist. Dieser Vortrag erklärt, wie Depressionen entstehen, welche Formen es gibt und warum frühzeitige Behandlung so entscheidend ist. Zudem werden aktuelle Therapieansätze und Möglichkeiten der Unterstützung vorgestellt.

Zu Gast:

Prof. Dr. Katharina Förster, Professorin für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie an der Universität Hamburg
Ihr Arbeitsbereich forscht zu affektiven Störungen, insbesondere Depressionen und bipolaren Störungen und betreibt eine Familienambulanz für affektive Störungen.

 

Über die Vortragsreihe:
Alles über... Angst, Depressionen, ADHS im Erwachsenenalter und Schizophrenie
Eine Vortragsreihe in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Klinische Psychologie und behaviorale Neurowissenschaften an der TU Dresden

Angststörungen, Depressionen und ADHS gehören nicht nur zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland, sie treten mitunter auch zusammen auf. Mehr als die Hälfte der psychischen Erkrankungen beginnt bereits in der Kindheit, jedoch unterscheiden sich die Symptome bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen deutlich. Eine Folge davon ist, dass etwa Depressionen im Kindesalter selten und häufig erst spät erkannt werden, während umgekehrt viele Fälle von ADHS im Erwachsenenalter unerkannt bleiben, weil dies lange als „Kinderkrankheit“ galt. Hinzu kommt: Etwa 70 Prozent der Erwachsenen mit ADHS leiden zusätzlich unter weiteren psychischen Erkrankungen – am häufigsten unter Angststörungen und Depressionen. 
Die vierte Veranstaltung wendet sich der psychischen Erkrankung der Schizophrenie zu. Sie tritt zwar vergleichsweise selten auf, ist jedoch aufgrund ihrer Auswirkungen auf Betroffene, Angehörige und die gesellschaftliche Teilhabe von großer Bedeutung.
In vier jeweils einstündigen Veranstaltungen geben Expertinnen und Experten einen fundierten Einblick in die aktuellen Erkenntnisse über Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten und -erfolge zu diesen vier Erkrankungen. 
 

Alle Termine:

Do 3. September, 19  Uhr
Alles über…Depressionen

Do 10. September, 19 Uhr
Alles über…ADHS im Erwachsenenalter

Do 17. September, 19 Uhr
Alles über… Angststörungen

Do 24. September, 19 Uhr
Alles über … Schizophrenie und psychotische Störungen

Location

Deutsches Hygiene-Museum
Deutsches Hygiene-Museum Lingnerplatz 1 01069 Dresden

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