Der in Hamburg lebende tamilische Choreograf Anand Dhanakoti verknüpft in seiner neuesten Arbeit das deutsche Wort »Atmen« mit dem Sanskrit-Begriff »Ātmæn«, der nicht nur Atem, sondern auch Seele und körperliche Erinnerungen meint. Für die Künstler*innen in Anands internationalem Team ist verschmutzte Luft in den Städten ihrer Herkunftsländer alltägliche Normalität; diese Körper-Erinnerungen bilden den Ausgangspunkt einer künstlerischen Spurensuche. Atemrituale aus Yoga und Kalaripayattu fungieren als kulturell codierte Erinnerungspraxen. Aus dekolonialer Perspektive richtet sich der Blick auf das Recht auf saubere Luft und das ökologische Ungleichgewicht durch ausgelagerte Industrien im globalen Süden. Ein immersives Gefüge aus futuristischen Ästhetiken, Klangflächen, Lichtimpulsen und Geruchsfeldern lässt auch in Hamburg spüren, was es bedeutet, wenn saubere Luft nicht selbstverständlich ist.
Info:Ab ca. 14 Jahren empfohlen.
Mögliche Trigger und/oder
sensorische Reize: Nacktheit,
Nebel, verschiedene Gerüche,
hohe Lautstärke. Künstler*innengespräch
im Anschluss an
die Vorstellung am FR 06.02.
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