Die Idee, sich ohne Grenzkontrollen bewegen zu können, hat lange Zeit Europa geprägt, besonders mit dem Schengen-Abkommen der 1980er Jahre. Grenzkontrollen gehören mittlerweile an mehreren deutschen Grenzen zum Alltag. Das Projekt „invisible borders“ beschäftigt sich mit der deutschen Migrationspolitik 2015 bis heute in Bezug auf Grenzkontrollen, Ängste, Ressentiments und Rassismus. In Kooperation mit der Offen! Kampagne, ein Bündnis von 200 Initiativen für eine solidarische Gesellschaft, entwickelt Anna McCarthy eine Performance, die sich spielerisch sowie inhaltlich damit auseinandersetzt.
Anna McCarthy, geb. 1981, lebt und arbeitet in München.
6 temporäre Kunstprojekte im öffentlichen Raum JUL - OKT 25
Im Rahmen eines stadtweiten Programms zur Nachkriegszeit in München unter dem Titel „Stunde Null? Wie wir wurden, was wir sind.“ stehen Fragen im Mittelpunkt, die auch heute aktuell sind: In welchem Verhältnis stehen Demokratie, Einwanderu und Erinnerung? Wie können autoritäre Strukturen überwunden und eine demokratische Gesellschaft geschaffen werden? Nach Kriegsende 1945 war München eine Stadt in großer Bewegung. Sechs temporäre Projekte Münchner Künstler*innen der Annuale 2025 thematisieren die Veränderungen und fortbestehenden Strukturen der Stadtgesellschaft nach 1945 und kommentieren sie künstlerisch im Hinblick auf Demokratie, Erinnerungskultur(en), Verdrängung und Ideologie.
Eintritt zu allen Kunstprojekten frei. Aktuelle Informationen zu Orten und Laufzeiten hier.
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