Die letzten Jahrzehnte schienen in vielerlei Hinsicht progressiv, was Frauenrechte und Feminismus anging. Gemeinsam erkämpften Feminismus und Gewerkschaften wichtige Rechte in Politik, Gesellschaft und am Arbeitsplatz.
Frauenfeindlichkeit und Antifeminismus sind nicht neu, aber mit ihrer massenhaften Verbreitung im Netz und in der öffentlichen Debatte befinden wir uns mitten im Rollback gegen feministische Errungenschaften: Etwa durch die sogenannte „Manosphere“, die im Netz gezielt sehr junge Männer und Kinder anspricht, um Frauenhass und frauenfeindliches Verhalten zu verbreiten. Radikale Rechte haben den Kampf gegen Feminismus und queere Menschen verstärkt und wirken mit ihrem Antifeminismus in breite Teile und Schichten unserer Gesellschaften hinein, indem sie Unsicherheiten und Ängste für sich ausnutzen. Damit wird unsere Demokratie unterwandert.
Demokrat*innen, können sich dem entgegenstellen. An diesem Abend wollen wir u.a. mit der österreichischen Rechtsextremismus-Expertin Natascha Strobl darüber sprechen, wie genau antifeministische Positionen der Weg in den gesellschaftlichen Mainstream gebahnt wird, wer davon profitiert und wer davon besonders betroffen ist. Vor allem: Wie können wir uns solidarisch und praktisch gegen Antifeminismus verbünden? Wie stellen wir dem ein besseres Gesellschaftsmodell entgegen und gewinnen die Kraft, dies auch immer wieder neu zu gestalten und zu verteidigen?
Der DGB Hamburg und die Friedrich-Ebert-Stiftung Nord laden herzlich ein.
Organisatorisches:
- Die Teilnahme ist kostenfrei.
- Eine Anmeldung ist erforderlich.
- Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.
- Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antifeministische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.
Diese Veranstaltung ist durch die Landeszentrale für politische Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert.
Preisinformation:
kostenlos