Eine Produktion von VORTEX.
Buster Keaton, Charlie Chaplin, die Gebrüder Lumière und Fritz Lang – das sind die bekannten Namen der frühen Filmgeschichte. doch es ist genau wie diese eine ganz furchtbare britische Band aus den Siebzigern, deren Name mir gerade nicht einfällt, mal gesungen hat: Who the fuck is alice? Dieser Musiktheaterabend widmet sich dem Vergessen und seinen Folgen – und erzählt von der ersten Filmregisseurin der Welt: Alice Guy Blaché.
Eine Frau steht auf der Bühne in einem Kino. Sie hält eine Rede, aber keiner hört sie. Sie läuft auf und ab, aber niemand schaut zu. Schließlich verbleibt sie am Ort des Vergessens, alleine auf einem Filmset, das ein enges Apartment darstellt.
Frei nach Virginia Woolfs A Room Of One’s Own und Jean-Luc Godards Deux Ou Trois Choses Que Je Sais D’elle, mit Musik aus dem Liederzyklus Clairières Dans Le Ciel von Lili Boulanger.
Das freie Musiktheaterensemble VORTEX (Christoph Clausen & Paula Häfele) ist spezialisiert auf die Erzeugung von Miniatur-Welten, die sich der Sprache entziehen und verbindet dabei eine atmosphärisch-dichte Klangwelt mit einer detaillierten Choreographie.
Musik/Performance: Mathilde Vendramin
Regie/Text/Bühne: Christoph Clausen
Produktionsleitung/Dramaturgie: Paula Häfele
Licht: Dennis Krauss
Technik Ringtheater: Shadi Farid