Verkörpert Apollon den perfekten Mann? Scheint so! Der griechische Gott ist überirdisch schön. Potent und mächtig. Ein unfehlbarer Bogenschütze. Und obendrein Chef der Musen. Gleichzeitig erzählt seine mythologische Bio aber auch vom Begehren jenseits starrer Genderbilder. Und weist unerwartete Bruchstellen auf. Die Künstlerinnen von waltraud900 untersuchen jetzt in APOLLON, wie Männlichkeitsideale weitergegeben, re-inszeniert und reproduziert werden. Gemeinsam mit dem Musiker Uğur Kepenek aka Busy Beast sowie einem Ensemble aus elf männlich gelesenen Jugendlichen entsteht eine performative Versuchsanordnung zwischen Mythos und Gegenwart – mit unterschiedlichen kulturellen Perspektiven. Die jungen Götter von heute klettern vom Olymp. Beschwören das Orakel von Delphi. Besiegen die Python. Zerlegen männliche Rollenmuster und setzten sie neu zusammen. Wohin brechen die Söhne der Zukunft auf?
Konzept und Idee waltraud900 Performance Gustav Becker, Bowen Gao,
Nuragha Gasimov, Tasos Geraidis, Amin Hubricht, Simon Karol Gabriel Ilga, Uğur
Kepenek, Andreas Spektorov, Zhengli Wang, Timo Walek, Fabio Wilson, Juri Win Wintersig Regie Bianca Künzel Ausstattung Ria Papadopoulou Choreografie Phaedra Pisimisi Mitarbeit Choreografie Mohammed Marouf Alhassan Text / Rap Sıtkı Uğur Kepenek Dramaturgie Dorle Trachternach Musik/Musikalische Leitung Linda Bockholt Lichtdesign Eckehard Merholz Tontechnik Thorsten Runge Produktionsleitung Katrin Wiesemann Mitarbeit Produktion Theo Gatzka Foto Merle Forchmann
Koproduktionspartner FFT Düsseldorf, Theater im Pumpenhaus Münster Gefördert vom Kulturamt der Stadt Düsseldorf, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW (Diversitätsfonds) und vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
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