Lesung – Ausstellung – Musik I Eintritt frei I Spenden erwünscht
Ausstellungseröffnung und Einführung durch die Künstlerin und Autorin Ruth Neureiter.
Am 10.Mai 1933, nur wenige Monate nach der Machtergreifung der
Nationalsozialisten, wurden in Deutschland Bücher von Autorinnen und Autoren, die nicht NS-konform oder die jüdischer Herkunft waren, öffentlich verbrannt. Es waren Werke, die während der Nazi-Herrschaft aus den Bibliotheken verbannt und verboten wurden. Viele dieser Schreibenden wurden dadurch ihrer Ausdrucksmöglichkeiten, ihrer Existenzgrundlage, oder ihres Lebens beraubt.
Wir würdigen in dieser Veranstaltung nicht nur bekannte Autorinnen und Autoren, sondern auch solche, die erst während der Verfolgung oder in der Lagerhaft zu schreiben begannen.
Das Besondere an dieser Veranstaltung ist das Zusammenwirken von Malerei, Literatur und Musik, denn auch Werke bildender Kunst und Musik wurden als „entartet“ verfemt und aus der Öffentlichkeit entfernt.
18 Uhr: „Schreibspuren“ – Hommage an die Dichter der verbrannten Bücher
Ruth Neureiter hat mit ihrer Arbeit “Hommage an die Dichter der verbrannten Bücher“ ein Denkmal und Mahnmal geschaffen, das die Unvergänglichkeit der „Macht des Wortes“ verkündet.
18 Uhr 20 „Verbrannte Worte“ – Lesung und Musik
Literarisches Erinnern an verfemte Autorinnen und Autoren
Ablauf:
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