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Architektur Sommer: Mehr Wissen statt Meinung
TAGESTIPP
Dieses Event darfst du nicht verpassen.
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Was lässt sich aus Fehlentscheidungen in Architektur und Stadtplanung mitnehmen? Diese öffentliche Veranstaltung stellt das Scheitern bewusst in den Mittelpunkt – humorvoll, selbstkritisch und mit echtem Erkenntnisgewinn. Leitmotiv des Abends ist der Satz: „Es geht nicht – es ging!“
Architekturschaffende berichten von persönlichen Rückschlägen und Projekten, die sich als problematisch erwiesen haben. Dabei wird sichtbar, an welchen Stellen Annahmen, Entwürfe oder Prozesse nicht aufgegangen sind – und was sich daraus für künftige Vorhaben ableiten lässt. Im Anschluss öffnet eine gemeinsame Diskussion den Raum, um die Erkenntnisse zusammen weiterzudenken.
Im Zentrum stehen zentrale Fragen unserer Zeit: Wie wirken sich Entwurfs- und Bauentscheidungen auf Klima, Ressourcenverbrauch und gesellschaftliche Anforderungen aus? Anhand konkreter Beispiele wird nachvollziehbar, wie die von SHIFT benannten „Principles of Failure“ nachhaltige Architektur und Stadtentwicklung ausbremsen können – und welche Paradigmenwechsel nötig sind. So entstehen Bezüge zu Stadtentwicklung, Innen- und Landschaftsarchitektur sowie zu klima- und kultursensiblen, resilienten Bauweisen.
Ausgewählte Expert*innen geben Impulse und setzen den Rahmen, danach ist die Bühne offen für alle, die eigene Erfahrungen und Perspektiven teilen möchten. In einem Blitzlicht werden Stimmen und Beobachtungen gesammelt, auf der Open Stage bringen kurze Pitches weitere Einsichten ein, bevor die Themen im Plenum vertieft werden.
„Es geht nicht – es ging!“ zieht sich als roter Faden durch den Abend: Mythen werden geprüft, Fehlentwicklungen benannt und Learnings geteilt – klar, spannend und ermutigend. Das Format verbindet Unterhaltung, Wissensaustausch und kritische Reflexion und macht deutlich, dass nachhaltiges Bauen nicht nur eine technische, sondern ebenso eine kulturelle und soziale Aufgabe ist. Ein offener Umgang mit Fehlern wird dabei als Chance verstanden – für bessere Architektur und Stadtplanung heute und morgen.
Begleitend öffnet das Urbaneo ab 17 Uhr seine Türen und lädt zum spielerischen Austausch ein. Im Format „Play the City“ geht es um einen ungezwungenen Zugang zu Baukultur: ausprobieren, gemeinsam gestalten und erleben, was entsteht, wenn Spiel und Stadtplanung aufeinandertreffen.
Preisinformation:
Teilnahme nur mit Anmeldung
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