Titelbild der Veranstaltung Astro y Fe – Gruppenausstellung als Reaktion auf das jüngste Erdbeben in Venezuela. Eine temporäre Infrastruktur der Solidarität

FOTO: © Nicolas Gerardi

Astro y Fe – Gruppenausstellung als Reaktion auf das jüngste Erdbeben in Venezuela. Eine temporäre Infrastruktur der Solidarität

Noch niemand hat sich das Event gemerkt.

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Mitten am Himmel

bin ich erfüllt von großer Kraft,

Kraft trägt meinen Körper,

Quelle des schöpferischen Gesangs,

meinen kleinen Körper, zur klingenden Erde.

– Zeremonieller Gesang der Pumé

 

Mitten am Himmel knüpfen wir Netzwerke, die Territorien, Gemeinschaften und Formen der Zusammenarbeit miteinander verbinden. Astro y Fe beginnt mit einer einfachen sprachlichen Geste: Das spanische Wort catástrofe (Katastrophe) wird in zwei Fragmente getrennt. Anstatt die Katastrophe unmittelbar zu benennen, richtet die Ausstellung ihren Blick auf das, was aus ihrem Nachhall entstehen kann: Orientierung (astro) und Vertrauen/Glaube (fe). Als Reaktion auf das jüngste Erdbeben in Venezuela entwickelt, versteht sich Astro y Fe als eine temporäre Infrastruk­tur der Solidarität, durch die Künstler*innen, Organisationen und Gemeinschaften Kunstwerke, Ressourcen und Wissen mobilisieren, um laufende Prozesse der Hilfe, des Wiederaufbaus und der Erneuerung zu unterstützen.

Die Ausstellung vereint Werke venezolanischer Künstler*innen, die sowohl in Venezuela als auch in der Diaspora leben und Arbeiten u.a. aus den Bereichen Fotografie, Grafik, Assemblagen, Video und Installation zeigen. Astro y Fe erweitert bestehende Netzwerke der Unterstützung und lässt einen gemeinsamen Ruf der Solidarität widerhallen. Die von den Künstler*innen großzügig zur Verfügung gestellten Arbeiten kommen unmittelbar Initiativen zugute, die sich humanitärer Hilfe, Wiederaufbau und gemeinschaftlicher Fürsorge widmen. Während der gesamten Ausstellung werden Informationsstände, öffentliche Gespräche und Veranstaltungen mit Organisationen stattfinden, die sowohl in Venezuela als auch in der Diaspora in den Bereichen Nothilfe, Wieder­auf­bau und Gemeinschaftsarbeit aktiv sind. Gemeinsam schaffen diese Programme Möglichkeiten zum Austausch von Wissen, zum Teilen von Ressourcen und zur Entwicklung neuer Strategien der Fürsorge.

Die durch die Ausstellung erzielten Einnahmen werden über die Künstler*innenorganisation Tres Pasos sowie Partnerorganisationen, darunter Cáritas Venezuela, weitergeleitet. Astro y Fe versteht sich als ein Kreislauf der Solidarität, in dem Kunst Teil einer größeren zivilge­sell­schaft­lichen Infrastruktur für Begegnung, Fürsorge und gemeinsames Handeln wird.

Als sich weiterentwickelnde Initiative nimmt die Ausstellung fortlaufend neue Kunstwerke, Partner*innenschaften und Kooperationen mit Organisationen auf. Die Liste der teilnehmenden Künstler*innen wächst stetig, da weitere Beiträge aus Venezuela und von venezolanischen Kunstschaffenden im Ausland eingehen. Die endgültige Liste der Ausstellungsbeteiligten, Organisationen und Informationen zum Begleitprogramm werden kurz vor der Eröffnung der Ausstellung bekannt gegeben.

Künstler*innen (vorläufig)

Manuela Zarate, Angel D Leiva, Carlos Castillo, Costanza de Rogatis,

Gerardo Rojas, Flama, Luis Romero, Luis Salazar,

Maria Niño, Manuel Eduardo Gonzalez, Raily Yance,

Santiago Mendez, Javier Grajales,  Sheroanawe Hakihiiwe,

Siul Rasse, Yosmel Araujo, Armando Velutini

Location

Neurotitan
Neurotitan Rosenthaler Straße 39 10178 Berlin

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