Attwenger spielen wos…
Ein paar Sätze zur Tour…
Attwenger verstecken hinter ihrer ganz eigenen Traditions-Entfremdung ein popkulturelles Universum, das von Rock’n'Roll und Polka bis zu Trip-Hop und Techno reicht. Von zweiminütigen Song-Miniaturen bis zu zwanzig Minuten dauernden Hypno-Schleifen ist alles drin. Man muss sie live gesehen haben, um die ganze Bandbreite ihrer musikalischen Magie zu verstehen und ihren speziellen Groove zu spüren. Ein Leben ohne Attwenger ist möglich, aber nicht erstrebenswert.
Weil den Stars hierzulande die Ideen ausgingen, reisten sie nach Afrika und Lateinamerika, um mit den Eingeborenen zu musizieren. Im Fall Attwenger ist das anders. Hier musizieren die Wilden selber. Statt Weltmusik gibt es hier eine eigene Musikwelt.
Attwenger kombinieren Elemente traditioneller Musik mit Punkrock, Trap, Hip-Hop, Techno, Dub und Rockabilly. Ihr minimalistisches Konzept hat schon lange nicht mehr viel mit Folklore zu tun, die Ausrichtung ihrer Musik ist vielmehr internationalistisch, die Texte groovig, crazy, mentalitätskritisch oder wie die Süddeutsche Zeitung formulierte: Hochwertiger Wahnsinn im Dialekt. In derselben Zeitung wurden Attwenger als virtuose Rabauken bezeichnet, die blitzgescheite Musik machen, die den Arsch zum Wackeln bringt. Hans-Peter Falkner (elektrische Knopfharmonika, Gesang) und Markus Binder (Schlagzeug, Elektrobeats, Maultrommel, Gesang) gründeten ihr Duo Anfang der Neunziger und haben es nie darauf angelegt, den Mainstream zu erobern, sondern ihre spezielle Mischung der unterschiedlichsten Zutaten beständig weiter zu entwickeln. Ohne Attwenger wärs enger, doch sie bleiben e noch länger.
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