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Auf den Spuren jüdischen Lebens im Hansaviertel und Moabit
FOTO: © Mila Hacke

Auf den Spuren jüdischen Lebens im Hansaviertel und Moabit

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Führung mit Nirit Ben-Joseph

Vor dem Zweiten Weltkrieg waren das Hansaviertel und Moabit Orte lebendigen jüdischen Lebens. Mit ca. 8 % betrug der Anteil der jüdischen Einwohner:innen in den 20er Jahren allein im Hansaviertel fast das Doppelte des jüdischen Anteils an der Gesamtbevölkerung Berlins. Neben vielen koscheren Geschäften gab es auch drei Synagogen – in der Lessingstraße, Siegmunds Hof und Levetzowstraße. Lange Zeit wurde die jüdische Geschichte der beiden Viertel verschwiegen und erst durch lokale Initiativen wie Gleis 69 e. V. und dem Bürgerverein Hansaviertel e. V. wieder sichtbar gemacht. Gemeinsam mit der Stadtführerin Nirit Ben-Joseph wollen wir uns auf die Spurensuche jüdischen Lebens im Hansaviertel und in Moabit begeben – vom Siegmunds Hof bis zur ehemaligen Synagoge in der Levetzowstraße.

Treffpunkt: Siegmunds Hof 11 (am Mahnmal)

Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt. Anmeldung bitte unter info@offen-fuer-kultur.de.

Die Führung dauert ca. 2,5 Stunden und ist kostenfrei.

Nirit Ben-Joseph studierte in Tel Aviv und Berlin Film und Kommunikation. Seit 1998 arbeitet sie als Reiseleiterin für Einzelpersonen und Gruppen, u. a. für das diplomatische Personal und offizielle Gäste der israelischen Botschaft und seit 1999 auch im Haus der Wannseekonferenz.

Location

Hansabibliothek Altonaer Straße 15 10557 Berlin

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