Zwischen Diyarbekir (Ahmed) und Berlin, zwischen Erinnerung und Widerstand: Die kurdische Dichterin Yıldız Çakar schreibt gegen das Vergessen. In ihren Texten fließen Exil, Verlust und Hoffnung zusammen – poetisch, politisch und zutiefst menschlich. Bei einem Mokka spricht Sue mit ihr über Sprache als Zuflucht, über Heimat, die man in Worten findet, und über das Schweigen, das sie mit Poesie bricht. Ein Abend voller Worte, die bleiben – stark, leise und unerschütterlich.
Yildiz Çakar, geboren 1978 in Diyarbakır (Amed), ist eine bedeutende Dichterin und Romanautorin der modernen kurdischen Literatur. Bis heute hatsie zehn Bücher veröffentlicht. Ihr Gedichtband „Mohra Reş“ erschien 2024. Das titelgebende Gedicht wurde als digitales Theaterprojekt Lockedown Locked In adaptiert und gewann den Preis für das beste Originaldrehbuch beim Athens International Art Film Festival. In ihrer Lyrik setzt sich Çakar vor allem mit Themen wie Tod und Exil auseinander. Die Kraft ihrer Poesie liegt weniger in klassischer Form und Metrik als in ihrer einzigartigen Ausdrucksweise. Ihr poetischer Stil und ihre Bildsprache sind tief in traditionellen und mündlich überlieferten historischen Quellen verwurzelt, wodurch sie eine ganz eigene literarische Sprache geschaffen hat.
Suzan Çakar arbeitet im Bereich der politischen Bildung sowie als Moderatorin u.a. zu den Schwerpunkten Migration, Rassismus, Jugend und Feminismus.Als Mitbegründerin des Kollektivs We won’t shut up! Munich setzt sie sich mit kulturellen und politischen Veranstaltungen aktiv dafür ein, gesellschaftliche Missstände aufzuzeigen. Außerdem hostet sie die Talkrunde „Auf einen Mokka mit Sue“.
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