Mannheim lag nach dem Zweiten Weltkrieg in Ruinen. Auf ihrem Schulweg kamen die Kinder an Trümmergrundstücken vorbei, ihre Freizeit verbrachten sie in den Hinterhöfen, auf der Neckarwiese oder auf einem der vielen Spielplätze. Sonntags besuchten viele regelmäßig Verwandte in ihren Schrebergärten „uf de Insel, uf de Sellweid oder am Stolle“. Der baufällige Turm des „Alten Kaufhaus“ in N1 und das provisorische Flachdach des Wasserturms waren für sie genauso Normalität wie daheim das fehlende Badezimmer, der alte Kohleofen in der Wohnküche und dass sie gebrauchte Kleider auftragen mussten. Ab und an gab es von den Eltern Eintrittsgeld fürs Herschel- oder Herzogenriedbad, fürs Eisstadion oder fürs City-Kino.
Wer erinnert sich nicht gern an die vertrauten Dinge seiner Kindheit und Jugend? Da gibt es so viele alte Geschichten, die man sich noch heute gern unter Freunden erzählt.
Nora Noé erweckt in ihrem neuen Buch die 50er- und 60er-Jahre in der Quadratestadt erneut zum Leben. Lassen Sie sich von ihr mitnehmen auf eine spannende Reise in das Mannheim Ihrer Kindheit und Jugend und natürlich auch in den Jungbusch.
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