Augn ist wieder da. Muss ja. Die Leute hören schließlich auch nicht auf, haufenweise Mist zu labern, obwohl man ja „bald gar nix mehr sagen darf“. Mit dem Doppelalbum „Gerstenkorn/Fata Morgana“ zündet die „Spaßguerilla des humorlosen Humors der paraöffentlichen Filterblase“ nun also die nächste Eskalationsstufe. Die Beats so stumpf wie die Zeit, die Lyrics das Porträt eines durchschnittsdeutschen Familientreffens – allerdings ohne die Contenance. Hier wird nicht nur grenzdebil genickt, wenn der Opa wieder auf alles wettert oder die lederhäutige Tante von ihrem Lover aus Mombasa schwärmt.