Ausstellung „Wir leben!“ – Porträts von Holocaust-Überlebenden
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Die Ausstellung „Wir leben!“ zeigt eindrucksvolle Porträts von Menschen, die den Holocaust überlebt haben. Die Künstlerin Helene Isolde Roßner hat bei zwei Arbeits- und Hilfsprojekten mit den „Sächsischen Israelfreunden“ in Israel das Privileg gehabt, einzelne Überlebende persönlich kennenzulernen und ihre Geschichten in Bildern festzuhalten.
Zu sehen sind in der Ausstellung Originalaquarelle, Holzschnitte sowie farbige Rohrfedertuschezeichnungen, die einen vielschichtigen Einblick in die Erinnerung und das Leben der dargestellten Personen geben. Begleitend zur Ausstellung erklingt bei der Vernissage am 25. Juni um 18 Uhr „1000 Jahre jüdische Musik“ mit Gesang, Harfe, Flöte und mittelalterlicher Fidel. Die Eröffnung spricht Renate Aris.
Isolde Roßner, geboren 1946 in Lichtenstein, Sachsen, studierte Angewandte Kunst in Berlin und arbeitet seit den 1970er Jahren als freischaffende Künstlerin und Grafikerin. Neben ihren grafischen Werken gestaltet sie Bücher, Glas und Metallarbeiten für sakrale und öffentliche Räume und ist als Dozentin für Aquarellmalerei tätig.
Die Ausstellung ist vom 26. Juni bis 11. August zu sehen. Der Besuch ist zu öffentlichen Veranstaltungen sowie mittwochs von 14 bis 18 Uhr möglich. Zusätzliche betreute Öffnungszeiten werden noch bekanntgegeben. Veranstaltet wird die Ausstellung vom Gedenkort ALB e.V. mit Förderung der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen.