FOTO: © Ingo Schäfer

Ballett: Coppélia X Machina

TAGESTIPP Theater Unterhaltung Wochenendtipp Tanz

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Wenn die Grenzen zwischen Mensch, Puppe und Maschine verschwinden – was dann?



Schon immer war der Mensch fasziniert von der Idee, Leben zu erschaffen – eine Vision, der wir durch Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz immer näher zu kommen scheinen.

Die Uraufführung „Coppélia X Machina“ der franko-kanadischen Choreographin Hélène Blackburn zur Musik von Ana Sokolović erinnert mit ihrer Figurenkonstellation zwischen Mensch, Maschine und Erschaffer nur lose an das Ballett „Coppélia“ aus dem Jahr 1870. Viel mehr trägt dieses Tanzstück mit seiner eindringlichen Bewegungssprache die dunklen und abgründigen Züge der literarischen Vorlage „Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann. Dabei eröffnet Hélène Blackburn mit ihrer abstrakt-assoziativen Betrachtung ein ganzes Feld an zeitlos faszinierenden und zugleich hochaktuellen Fragen: Was unterscheidet den Menschen von der denkenden Maschine? Wohin wird die technologische Evolution uns führen? Welchen Platz wird die Künstliche Intelligenz in unserer Welt einnehmen – oder: wir in ihrer Welt?

Wir erleben eine Zukunftsgesellschaft, die keine Angst hat vor dem Fortschritt. Eine Tech-Society, für die es ganz selbstverständlich ist, dass Entwicklung und Veränderung Einzug in unseren Alltag und unsere Körper erhält. Allerdings spüren wir auch die Kühle, die Schnelllebigkeit und Härte dieser Gesellschaft. Es ist Faszination und Warnung zugleich.

Location

Oper am Rhein Düsseldorf
Heinrich-Heine-Allee 16a
40213 Düsseldorf

Organizer

Ballett am Rhein
Heinrich-Heine-Allee 16a
40213 Düsseldorf

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