📖 „Ich werde überleben, denn ich bin ein Testament“ – Buchvorstellung
Bela Winkens wurde 1941 als Bela Heymann in Berlin geboren. Ihre Eltern und Großeltern wurden 1942 und 1943 in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Bela war zuvor zu Verwandten ins Ruhrgebiet geschickt worden, wurde nach einer Denunziation jedoch selbst nach Theresienstadt deportiert. 1946 wurde sie von einem Düsseldorfer Ehepaar adoptiert.
Erst viele Jahrzehnte später, 1996, fand Bela Winkens die Möglichkeit, ihre Erinnerungen festzuhalten: In einem fiktiven Brief an ihre ermordete Mutter entstand das Buch „Brief an die Mutter“. Die Veranstaltung findet kurz nach ihrem 85. Geburtstag statt.
Irina Scholz liest ausgewählte Textpassagen. Gabi Bauer und Peter Piro, die das Buch kürzlich im Verbrecher Verlag Berlin herausgegeben haben, sprechen über ihre Recherchen zu Bela Winkens’ Lebensgeschichte und die Entstehung des Buches.
Moderation: Dr. Enno Stahl (Heinrich-Heine-Institut)
In Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte der Stadt Düsseldorf und dem Heine-Salon e.V.
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