FOTO: © © Archiv Robert Lebeck

Berliner Originale VOL. I: ROBERT LEBECK

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Berliner Originale und BerlinDiscoveries sind unsere neuen Formate für Fotografie aus der Hauptstadt. Einmal jährlich verwandelt sich der f³ – freiraum für fotografie in eine Plattform, die die Vielfalt fotografischer Positionen aus Berlin sichtbar macht. In zwei parallelen Ausstellungen präsentieren wir ikonische Arbeiten renommierter Fotograf*innen aus Berlin und bieten die Möglichkeit, neue Talente zu entdecken.

Als Auftakt dieser Reihe eignet sich niemand besser als der Ur-Berliner Robert Lebeck. Er ist eine der prägenden Figuren der Fotoreportage der deutschen Nachkriegszeit. In einer Epoche, in der sich das Land neu orientierte und die Weltpolitik in Bewegung war, fand er zu einer Bildsprache, die nicht nur dokumentierte, sondern erzählte. Geboren 1929 in Berlin, arbeitete der Autodidakt ab 1952 als Fotoreporter für verschiedene Zeitungen und Illustrierte wie Revue oder Kristall. Über drei Jahrzehnte war er für das Magazin Stern tätig. Seine von Empathie und Neugier geprägten Arbeiten sind das visuelle Gedächtnis der jungen Bundesrepublik.

Lebeck reiste um die Welt und fotografierte in Metropolen sowie in der Provinz, bei politischen Ereignissen und im Alltag. Er porträtierte Politiker*innen, Künstler*innen und Intellektuelle ebenso wie Menschen fernab des öffentlichen Interesses. Alle seine Fotografien zeugen von Nähe und halten sein Gegenüber in authentischen Momenten der Offenheit fest.

Berühmt wurde seine Reportage aus dem Kongo von 1960: Ein junger Mann entreißt während der Feierlichkeiten zur Unabhängigkeit dem belgischen König den Degen – ein kurzer flüchtiger Moment, in dem das Ende kolonialer Machtverhältnisse zutage tritt. Solche Fotografien machten Lebeck zu einem Chronisten des Umbruchs. Doch ebenso bedeutend sind seine leisen Beobachtungen hinter den Kulissen großer Ereignisse: der Weltstar Romy Schneider in eindrücklicher Verletzlichkeit, erschöpft heimkehrende Kriegsgefangene im Lager Friedland, feiernde Elvis Presley Fans in Ost-Berlin oder die trauernde Jaqueline Kennedy am Sarg ihres Mannes, dem 1963 ermordeten Präsidenten der USA.

Robert Lebeck war ein Erneuerer der Fotoreportage: Seine Bilder verbinden journalistische Genauigkeit mit poetischer Dichte. Sie erzählen von einer Welt im Wandel – und von den Menschen darin.

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Berliner Originale and BerlinDiscoveries are our new formats for photography from the capital. Once a year, f³ – freiraum für fotografie transforms into a platform that makes the diversity of photographic perspectives from Berlin visible. In two parallel exhibitions, we present iconic works by renowned photographers from Berlin and offer the opportunity to discover new talents.

As the opening of this series, no one is more fitting than the native Berliner Robert Lebeck. He is one of the defining figures of photojournalism in postwar Germany. In an era when the country was reorienting itself and global politics were in flux, he developed a visual language that did more than document, it told stories. Born in Berlin in 1929, the self-taught photographer began working as a photojournalist in 1952, initially for various newspapers, and later for illustrated magazines such as Revue and Kristall. He worked for over three decades for the magazine Stern. His work, shaped by empathy and curiosity, forms the visual memory of the young Federal Republic.

Lebeck traveled around the world and photographed in major cities as well as rural regions, at political events and in everyday life. He portrayed politicians, artists, and intellectuals just as much as people far removed from the public eye. All of his photographs convey a sense of closeness and capture his subjects in authentic moments of openness.

He became famous for his 1960 report from the Congo: during the independence celebrations, a young man snatches the ceremonial sword from the King of the Belgians, a single fleeting moment in which the end of colonial power structures becomes visible. Such photographs established Robert Lebeck as a chronicler of times of upheaval. Yet his quieter observations behind the scenes of major events are just as significant: the world star Romy Schneider in striking vulnerability, exhausted prisoners of war returning home at the Friedland camp, Elvis Presley fans celebrating in East Berlin, or the grieving Jacqueline Kennedy at the coffin of her husband, the U.S. president who was assassinated in 1963.

Robert Lebeck was a pioneer of photojournalism: his images combine journalistic precision with poetic depth. They tell of a world in transition—and of the people within it.

Preisinformation:

7 € | ermäßigt 5 € Kinder bis 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Ermäßigte Tickets erhalten Sie bei Vorlage des entsprechenden Ausweises: Schüler*innen, Studierende Teilnehmende am Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges soziales Jahr Arbeitslose, Empfänger*innen vom Bürgergeld, Inhaber*innen des berlinpass Schwerbehinderte (mindestens 50 v. H. MdE) // Regular 7 € | Reduced 5 € Children up to 12 years receive free admission. Reduced tickets are available upon presentation of the appropriate identification: Pupils, students Participants in the Federal Volunteer Service, Voluntary Social Year Recipients of Bürgergeld, berlinpass holders Severely disabled persons (at least 50 % MdE)

Location

f³ – freiraum für fotografie Prinzessinnenstraße 30 10969 Berlin

Weitere Termine

22. Mai 13:00
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23. Mai 13:00
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26. Mai 13:00
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27. Mai 13:00
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28. Mai 13:00
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29. Mai 13:00
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30. Mai 13:00
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31. Mai 13:00
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02. Juni 13:00
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03. Juni 13:00
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04. Juni 13:00
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05. Juni 13:00
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06. Juni 13:00
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07. Juni 13:00
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09. Juni 13:00
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10. Juni 13:00
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