FOTO: © CoGNiMUS Collektiv e.V.
BeTONt (1) Stabat Mater - Pergolesi und Pärt in einem Konzert
Das sagt der/die Veranstalter:in:
CoGNiMUS präsentiert in einer halbszenischen Aufführung die Stabat Mater-Vertonungen von G.B. Pergolesi und Arvo Pärt.
Die Performance widmet sich der zentralen Botschaft, dass Trauer, Mitgefühl und Trost nicht allein als religiöses Motiv betrachtet werden kann, sondern eine gemeinsame menschliche Erfahrung ist, die kulturelle und religiöse Grenzen überschreitet. Die Architektur von St. Gertrud wird dabei zu einem aktiven Bestandteil des Erlebnisses.
Unter der musikalischen Leitung von Yorgos Ziavras erleben Sie die beiden sehr unterschiedlichen Vertonungen des mittelalterlichen Gedichts Stabat Mater. Pergolesis barocke Vertonung für Sopran, Alt, Streicher und Basso Continuo aus dem Jahr 1736 trifft auf Pärts reduzierte Komposition für drei Stingstimmen und Streichtrio aus dem Jahr 1985. Zwei musikalische Sprachen, die fast 250 Jahre voneinander trennen, nähern sich demselben Text und seinem zentralen Bild: einer Mutter, die um ihr verstorbenes Kind trauert.
BeTONt (1) Stabat Mater bildet den Auftakt für eine Konzertresidenz in den Kirchen Gottfried Böhms (1920-2021). Der Stil des Kölner Architekten war an den Möglichkeiten seiner Zeit inspiriert und zugleich tief in Tradition verwurzelt - ein Ansatz, den CoGNiMUS auf die Musik überträgt. Im Verlauf der Reihe trifft historisches Repertoire auf zeitgenössische Komposition, Klanginstallation, szenische Performance und partizipative Formate. Jedes Programm entsteht in unmittelbarer Auseinandersetzung mit der Geschichte, der Struktur und den akustischen Eigenschaften des jeweiligen Spielorts.
Arvo Pärt - Stabat Mater
für Sopran, Alt, Tenor und Streichtrio
Giovanni Battista Pergolesi - Stabat Mater
für Sopran, Alt, Streicher und Basso continuo
Yorgos Ziavras, musikalische Leitung
Nina Koufochristou, Sopran
Gerben van der Werfen, Countertenor
N.N., Tenor
Michaela Winterstein, Performerin
Panos Zygouros, Video und Regie
Mit dem Ensemble des CoGNiMUS Collektiv.
Um 19:00 Uhr findet in Zusammenarbeit mit dem Architekturhistoriker Dr. Alexander Kierdorf eine Konzerteinführung mit architekturhistorischem Schwerpunkt statt.
Das Projekt wird gefördert von der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Karin und Uwe Hollweg Stiftung, der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL), dem Kulturamt der Stadt Köln sowie der Pax-Bank für Kirche und Caritas.
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