böse blumen – Konzert-Performance
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Die Konzert-Performance böse blumen vereint Musik, Performance und künstlerische Forschung zu einem vielschichtigen Erlebnis. Inspiriert von historischen Dokumenten – etwa dem Fund der Formulierung „einiger böser Weiber“ im Hexen-Grundbuch der Ortenau von 1557 – erkundet das Mannheimer Kollektiv um Anna Sütterlin, eine Vorfahrin, historische Hexenmythen und feministischen Widerstand.
Auf der Bühne verschmelzen Themen wie sexualisierte Diskriminierung, Erinnerungen an prä-feministische Bündnisse und aktuelle Hexenjagden mit einer dichten Atmosphäre aus Stroboskoplicht, Bühnennebel und lauten Klängen. Die Performance setzt starke Sinneseindrücke und explizite Darstellungen ein, einschließlich religiöser Symbolik und teilweise körperlicher Grenzerfahrungen.
Das Ensemble besteht aus Nana Bauernfeind, Lea Bäurle, Christina Bergemann, Sebastian Horn, Gina Lauser, Rebecca Okechukwu, Leya Christin Wüllner und Lola Yolanda Zbornik. Deren kontinuierliche, nachhaltige Arbeit verbindet verschiedene Formate von Konzerten über Lecture Performances bis hin zu installativen Ausstellungen, die stets eine performative Haltung einnehmen. Fotos stammen von Sebastian Horn und Leya Christin Wüllner.
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