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Boston Symphony Orchestra
FOTO: © Berliner Festspiele / Fabian Schellhorn

Boston Symphony Orchestra

Das sagt der/die Veranstalter:in:
„Wenn man nicht swingt“, sagt Jean-Yves Thibaudet, dann „spielt man auch nicht das Concerto in F“. Schließlich befinde sich das von pulsierenden Charleston-Rhythmen eingeleitete Werk „zwischen zwei Stühlen – Klassik und Jazz.“ Dass Gershwin in beiden musikalischen Welten zu Hause war, reizt den jazz-affinen Meisterpianisten aus Frankreich besonders: „Seine Musik ist grenzenlos.“ Seit mehr als drei Jahrzehnten sorgt Jean-Yves Thibaudet mit unverkennbarem Anschlag, Farbenreichtum, perlender Virtuosität und poetischen Deutungen auf den internationalen Podien für Begeisterung. Gershwins Klavierkonzert zum Berliner Gastspiel mitzubringen, ist da eine glückliche Wahl. An seiner Seite hat Thibaudet das Boston Symphony Orchestra, dessen Musikdirektor Andris Nelsons angesichts des traditionsreichen Klangkörpers von einem „der besten Orchester der Welt“ schwärmt. Nelsons, der seinerseits zu den gefragtesten Orchesterleitern unserer Tage zählt, und das Boston Symphony Orchestra widmen sich in der zweiten Konzerthälfte Igor Strawinskys Burleske „Petruschka“, die dem „ewig unglücklichen Helden aller Jahrmärkte in allen Ländern“ gewidmet ist (Strawinsky). Die kaleidoskopartige Musik, die der kongeniale Impresario Sergej Diaghilew mit seinen Ballets Russes aufführte, lebt vom Spiel mit kurzen melodischen und rhythmischen Bausteinen und Zitaten, die immer wieder neu kombiniert werden. „Opener“ des Abends ist ein äußerst dynamisches Orchesterwerk der New Yorker Komponistin Julia Adolphe: „Makeshift Castle“, das in den Worten der Komponistin die „kontrastierenden Zustände der Beständigkeit und Vergänglichkeit“ thematisiert.

Location

Berliner Festspiele Schaperstraße 24 10179 Berlin
Berliner Festspiele

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